{"id":1032,"date":"2022-06-17T20:24:00","date_gmt":"2022-06-17T20:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/?p=1032"},"modified":"2026-04-20T07:37:12","modified_gmt":"2026-04-20T07:37:12","slug":"3-open-air-literaturfestival-im-wendland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/?p=1032","title":{"rendered":"3. Open Air Literaturfestival im Wendland"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Orte: Garten im K\u00fcnstlerhof Schreyahn und die Wiese am Zukunftsort \u201eEin Ding der M\u00f6glichkeit\u201c in Salderatzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Miteinander in die Zukunft:&nbsp;<\/strong>Vom&nbsp;<strong>ALL<\/strong>ein<strong>SEIN<\/strong>&nbsp;zum&nbsp;<strong>ALL<\/strong>eins<strong>SEIN<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch werde sein.<br>Ich bin ein All<br>Und bin allein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Klabund<br>(aus: \u201eDer arme Kaspar\u201c; Quelle: Klabund: Das hei\u00dfe Herz. Berlin 1922, S. 7.)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd so bedarf die Natur zuletzt des Heiligen, an dem das Ich ganz zusammengeschmolzen ist und dessen leidendes Leben nicht oder fast nicht mehr individuell empfunden wird, sondern als tiefes Gleich-, Mit- und Eins-Gef\u00fchl in allem Lebendigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Friedrich Nietzsche<\/p>\n\n\n\n<p>(Quelle: Unzeitgem\u00e4\u00dfe Betrachtungen, Werke I, 6. Aufl. Frankfurt\/M u. a.: Ullstein, 1969, S. 326, Schopenhauer als Erzieher Nr. 5)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Struktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An die gro\u00dfen Erfolge der ersten beiden Open Air Literaturfestivals zu den Themen \u201eHerkunft\u201c und \u201eLandschaft\u201c im Wendland<\/p>\n\n\n\n<p>m\u00f6chten wir gerne ankn\u00fcpfen. Wir haben mit den Festivals &nbsp;\u201eZusammenleben: Wurzeln und Wandel\u201c in<\/p>\n\n\n\n<p>2020 sowie \u201eUnsere Umwelt: Lebensraum und Lebenstraum?\u201c in 2021 rund 1.200 G\u00e4ste&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>im gro\u00dfen Garten des K\u00fcnstlerhofes Schreyahn empfangen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Thema \u201eZukunft\u201c wird unter dem Veranstaltungstitel \u201eMiteinander in die<\/p>\n\n\n\n<p>Zukunft\u201c ein sommerliches Open Air Literaturfestival initiiert. Es handelt sich hierbei<\/p>\n\n\n\n<p>um Lesungen und ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4che mit den Autor:innen \u00fcber ihre Werke.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei wird gro\u00dfen Wert auf interaktive Kommunikation, sowie auf den Austausch<\/p>\n\n\n\n<p>zwischen Autor:in und Publikum und dem Austausch der Besucher:innen<\/p>\n\n\n\n<p>untereinander gelegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Veranstaltungsformat geht es um Nahbarkeit, um die N\u00e4he von Autor:in<\/p>\n\n\n\n<p>und Publikum, den direkten kommunikativen Kontakt und das Erschaffen von<\/p>\n\n\n\n<p>innovativen Begegnungen. Nach dem Prinzip der demokratischen Salonkultur werden&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>die Besucher:innen jeder einzelnen Veranstaltung dieses Literaturfestivals zum Mitdenken&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>und Mitreden ermutigt und erm\u00e4chtigt. Die Bereitschaft einander zuzuh\u00f6ren soll hier best\u00e4rkt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt. Wird das Alleinsein unsere<\/p>\n\n\n\n<p>Zukunft bestimmen? Ist die Familie als kleinste Einheit der Gesellschaft gar ein<\/p>\n\n\n\n<p>Auslaufmodell? Konstituieren sich gerade durch die allein lebenden Menschen<\/p>\n\n\n\n<p>Konzepte f\u00fcr ein neues Miteinander im Sinne der kosmopolitischen Denkweise? Das<\/p>\n\n\n\n<p>All-eins-sein bedeutet die Verbundenheit mit sich selbst und mit der Welt, mit allem<\/p>\n\n\n\n<p>Lebendigen und mit dem gro\u00dfen Ganzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zahlen und Buchstaben geh\u00f6ren zu den wichtigsten Zeichensystemen<\/p>\n\n\n\n<p>von Kulturen. Zahlen haben eine universellere G\u00fcltigkeit als Alphabete. Die Zahl 1 in<\/p>\n\n\n\n<p>dem Wort All-eins-sein wird in diesem Konzept mitgedacht. Die Zahl 1 in der Bibel<\/p>\n\n\n\n<p>wird als Zeichen der absoluten Vollkommenheit, Einheit, Ganzheit und Unendlichkeit<\/p>\n\n\n\n<p>gedeutet. &#8222;Alles ist Eins. Ausser der Null.&#8220; hei\u00dft der Titel des Dokumentarfilms \u00fcber<\/p>\n\n\n\n<p>die Anf\u00e4nge des Chaos Computer Clubs (CCC), der im Sommer 2021 ver\u00f6ffentlichtet<\/p>\n\n\n\n<p>wurde. Computer funktionieren mit dem Bin\u00e4rcode 1 \/ 0. Bin\u00e4rcodes bilden die<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage f\u00fcr die Verarbeitung digitaler Informationen. Herwart Holland-Moritz, der<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnder des Chaos Computer Clubs, war ein Vision\u00e4r einer demokratischen digitalen<\/p>\n\n\n\n<p>Kultur. Er sagt in dem Film den Satz: \u201eVirtuell ist nie Ersatz f\u00fcr menschliches<\/p>\n\n\n\n<p>Erleben.\u201c Linus Neumann, einer der heutigen Sprecher des CCC und Berater f\u00fcr ITSicherheit<\/p>\n\n\n\n<p>meint: &#8222;Noch bevor wir \u00fcberhaupt ein Internet f\u00fcr die Allgemeinheit hatten,<\/p>\n\n\n\n<p>war klar, das wird das perfekte Werkzeug f\u00fcr zentralisierte Kontrolle, Macht und<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberwachung, oder das perfekte Werkzeug dagegen. Und es liegt in unseren<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4nden, was wir daraus machen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie k\u00f6nnen wir der Vereinzelung, der<\/p>\n\n\n\n<p>Einsamkeit innerhalb der Gesellschaft entgegenwirken? Was k\u00f6nnen wir tun, wenn<\/p>\n\n\n\n<p>uns die Spaltung der Gesellschaft immer bewusster wird? Wie kommen wir vom<\/p>\n\n\n\n<p>Alleinsein zum All-eins-sein? Wie kann die Maxime \u201eDenke global, handle lokal\u201c im<\/p>\n\n\n\n<p>Sinne der Menschenw\u00fcrde gelingen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sehen wir uns als Weltb\u00fcrger? Wer betrachtet sich selbst als Kosmopoliten, als jemanden,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>nach dessen Anschauung alle Menschen gleichwertige und gleichberechtigte Mitglieder&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>einer die ganze Menschheit umfassenden Gemeinschaft sind? Ist die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>bestimmten Nation f\u00fcr uns von untergeordneter Bedeutung? F\u00fchlen wir uns als Kosmopoliten,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>wenn wir unsere Freunde und Verwandten auf der ganzen Welt besuchen oder wenn wir mit<\/p>\n\n\n\n<p>unseren Laptops \u00fcberall auf der Welt arbeiten k\u00f6nnen? F\u00fchlen wir uns mit der Welt<\/p>\n\n\n\n<p>verbunden, wenn wir \u00fcberall und zu jederzeit dahin reisen k\u00f6nnen, wohin wir wollen?<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie soll das in Zukunft \u2013 angesichts der drohenden Klimakatastrophen \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>funktionieren? Oder f\u00fchlen wir uns auch mit der Welt verbunden, wenn wir<\/p>\n\n\n\n<p>abgetrennt von dieser uns von zu Hause aus in virtuellen Welten bewegen? Werden<\/p>\n\n\n\n<p>wir uns mit Vergn\u00fcgen mit dem \u201eMetaversum\u201c eines Mark Zuckerberg begn\u00fcgen?<\/p>\n\n\n\n<p>Sieht so die neue Tech-\u00c4ra aus?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIm FUTUR 1 ist die Frage nach der Zukunft des Menschen \u2013 oder des Menschlichen<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 ziemlich schnell beantwortet: Wir sind nicht so wichtig! Menschliches Verhalten und<\/p>\n\n\n\n<p>Erleben ist nur das RESULTAT \u00fcbergeordneter Codes, die sich im Technischen, im<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftlichen, im gro\u00dfen, digitalen Beschleunigungsraum vollziehen. (\u2026) FUTUR<\/p>\n\n\n\n<p>2 dagegen konstruiert Zukunft aus einem anderen mentalen Prozess, einer v\u00f6llig<\/p>\n\n\n\n<p>unterschiedlichen Denkweise. W\u00e4hrend beim Wundern unsere affektive kindliche<\/p>\n\n\n\n<p>Sensationslust befriedigt wird \u2013 unsere NEU-GIER \u2013, ver\u00e4ndert sich beim Staunen<\/p>\n\n\n\n<p>etwas in uns selbst. Wir machen eine Erfahrung, die uns selbst ver\u00e4ndert und<\/p>\n\n\n\n<p>verwandelt. Unsere Synapsen ordnen sich neu. Wir produzieren die Zukunft \u2013 das<\/p>\n\n\n\n<p>Neue \u2013 IN UNS selbst, indem wir unsere Sichtweisen auf die Welt ver\u00e4ndern. Das<\/p>\n\n\n\n<p>Wundern ist die passive Form der Erkenntnis, das STAUNEN die aktive. (\u2026) In<\/p>\n\n\n\n<p>FUTUR 2 entsteht das, was vor uns liegt, aus graduellen, evolution\u00e4ren, kognitiven<\/p>\n\n\n\n<p>Schritten, die sowohl Subjekt wie Objekt, Innen wie Au\u00dfen beinhalten. Zukunft ist das<\/p>\n\n\n\n<p>Produkt einer komplexen Evolution, in der WIR eine Rolle spielen. In dieser Variante<\/p>\n\n\n\n<p>sieht die Zukunft m\u00f6glicherweise gar nicht so furchtbar verschieden aus wie die<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenwart. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Und das ist nat\u00fcrlich frustrierend,<\/p>\n\n\n\n<p>wenn das \u201eWesen\u201c der Zukunft \u2013 ihr kulturelles Konstrukt \u2013 darin besteht, dass sie<\/p>\n\n\n\n<p>sich radikal von der Gegenwart unterscheidet. Im FUTUR 2 wird die Zukunft vom<\/p>\n\n\n\n<p>Kopf auf die F\u00fc\u00dfe gestellt. Sie ist keine Fiktion mehr, sondern \u201ewerdende<\/p>\n\n\n\n<p>Wirklichkeit\u201c.\u201c Matthias Horx,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/wie-wird-diezukunft\/\">https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/wie-wird-diezukunft\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auswahl der Autor:innen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Sprache gebracht werden die benannten Aspekte zum Thema \u201eZukunft\u201c in<\/p>\n\n\n\n<p>unserem literarischen Sommer durch die Auswahl der Autor:innen und deren Werke.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei wird ein Schwerpunkt auf junge Schriftstller:innen und Deb\u00fctromane gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Thematisch kreisen alle vier Romane der jungen Autor:innen um Protagonist:innen,<\/p>\n\n\n\n<p>die sich in einer wandelnden Welt zurechtfinden m\u00fcssen oder sich bereits in der<\/p>\n\n\n\n<p>Zukunft befinden und mutig ihren eigenen Weg suchen. Im Fokus steht hierbei oft die<\/p>\n\n\n\n<p>Frage nach einem selbstbestimmten Leben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Pr\u00e4sentation der drei Deb\u00fctromane stehen ein Jugendbuch, ein zweiter<\/p>\n\n\n\n<p>Roman, zwei Sachb\u00fccher, ein Essay und ein franz\u00f6sischer Roman in deutscher<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbersetzung auf dem Programm des dritten Open Air Festivals. Diese B\u00fccher<\/p>\n\n\n\n<p>thematisieren das Alleinsein, den Wert echter Freundschaften, wenn das Konzept der<\/p>\n\n\n\n<p>Familie f\u00fcr ein Individuum nicht funktioniert, den Umgang von totalit\u00e4ren Regimen mit<\/p>\n\n\n\n<p>dem Einzelwesen, das \u00fcbersteigerte Streben nach Konformit\u00e4t, die Fragestellung,<\/p>\n\n\n\n<p>wie ein Miteinander ohne Normopathie gelingen kann und erz\u00e4hlen von Menschen,<\/p>\n\n\n\n<p>die sich in der modernen Welt nicht mehr zurechtfinden und sich zu einer libert\u00e4r<\/p>\n\n\n\n<p>lebenden Gemeinschaft abseits der Gesellschaft zusammenschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beginnen mit&nbsp;<strong>Berit Glanz&nbsp;<\/strong>und ihrem vision\u00e4ren Roman&nbsp;<strong>\u201eAutomaton\u201c,&nbsp;<\/strong>in dem<\/p>\n\n\n\n<p>sich die junge Mutter Tiff mit schlecht bezahlten Online-Jobs f\u00fcr eine Plattform<\/p>\n\n\n\n<p>durchschlagen muss, weil sie wegen einer Angstst\u00f6rung ihre Wohnung kaum<\/p>\n\n\n\n<p>verlassen kann. Die Schriftstellerin zeichnet in ihrem zweiten Roman, der im Februar<\/p>\n\n\n\n<p>2022 im Berlin Verlag erscheint, eine prek\u00e4re Schattenwelt hinter der Technik, die<\/p>\n\n\n\n<p>unseren Alltag als User beherrscht und richtet den Blick auf neue<\/p>\n\n\n\n<p>Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse und die Chancen virtueller Solidarit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem preisgekr\u00f6nten Roman&nbsp;<strong>\u201eVerraten\u201c&nbsp;<\/strong>beleuchtet&nbsp;<strong>Grit Poppe&nbsp;<\/strong>ein d\u00fcsteres<\/p>\n\n\n\n<p>Kapitel des DDR-Regimes: Jugendliche, die von der Stasi als Spitzel (zwangs-)<\/p>\n\n\n\n<p>rekrutiert wurden. Am Beispiel des 15-j\u00e4hrigen Sebastian beschreibt die mit dem<\/p>\n\n\n\n<p>deutsch-franz\u00f6sischen Jugendliteraturpreis 2021 ausgezeichnete Schriftstellerin das<\/p>\n\n\n\n<p>perfide System, bei dem Lehrkr\u00e4fte und Schulleitungen mithalfen. Der Protagonist in<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerraten\u201c hat ein reales Vorbild. Mit ihm hat Grit Poppe ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4che<\/p>\n\n\n\n<p>gef\u00fchrt und auch mit weiteren Zeitzeugen und Betroffenen gesprochen. Bei der<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4sentation dieses Jugendromans sowie ihrem \u2013 mit Niklas Poppe verfassten &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>aktuellen Buch&nbsp;<strong>\u201eDie Weggesperrten\u201c&nbsp;<\/strong>soll es um Erinnerungskultur, um das Lernen<\/p>\n\n\n\n<p>aus der Vergangenheit f\u00fcr die Zukunft gehen. Wer sich in der DDR nicht zur<\/p>\n\n\n\n<p>staatskonformen Pers\u00f6nlichkeit formen lassen wollte, erhielt Attribute wie<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eunerzogen\u201c oder \u201eaufs\u00e4ssig\u201c und wurde oft in Umerziehungsheimen oder<\/p>\n\n\n\n<p>Jugendwerkh\u00f6fen weggesperrt. Denn Angepasstheit und das Funktionieren im<\/p>\n\n\n\n<p>Kollektiv galten der SED als unverzichtbar f\u00fcr den Aufbau einer sozialistischen<\/p>\n\n\n\n<p>Gesellschaft. Wie sieht es mit der Angepasstheit im digitalen Zeitalter aus? Wie sieht<\/p>\n\n\n\n<p>hier die Tendenz f\u00fcr die nahe Zukunft aus? Grit und Niklas Poppe betrachten in ihrem<\/p>\n\n\n\n<p>Buch auch den Umgang mit &#8222;Schwererziehbaren&#8220; zur NS-Zeit, das Schicksal der<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdingkinder\u201c in der Schweiz sowie fragw\u00fcrdige Methoden in Heimen der<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenwart. Der Austausch mit ihrem Publikum ist Grit Poppe sehr wichtig. Bei ihren<\/p>\n\n\n\n<p>Veranstaltungen l\u00e4sst sie zwischen den Textpassagen immer Zeit f\u00fcr den Dialog und<\/p>\n\n\n\n<p>erz\u00e4hlt viel \u00fcber die Entstehungsgeschichte ihrer B\u00fccher.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie brutal das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen kann, davon<\/p>\n\n\n\n<p>berichtet&nbsp;<strong>Daniel Schreiber&nbsp;<\/strong>in seinem Essay&nbsp;<strong>\u201eAllein\u201c.&nbsp;<\/strong>Er fragt darin ebenso, weshalb<\/p>\n\n\n\n<p>in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes<\/p>\n\n\n\n<p>Scheitern wahrgenommen wird und stellt dar, inwiefern man auch allein gl\u00fccklich<\/p>\n\n\n\n<p>sein kann. Dabei leuchtet er aus, welche Rolle Freundschaften in diesem<\/p>\n\n\n\n<p>Lebensmodell spielen: K\u00f6nnen sie eine Antwort auf den Sinnverlust in einer<\/p>\n\n\n\n<p>krisenhaften Welt sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Astrophysikerin&nbsp;<strong>Eva Raisig&nbsp;<\/strong>erz\u00e4hlt in ihrem fein gewebten, sich \u00fcber Zeit und<\/p>\n\n\n\n<p>Raum spannenden Deb\u00fct von dem gl\u00fccklichen Zufall, auf eine seltene Erde zu<\/p>\n\n\n\n<p>sto\u00dfen, und der Schwierigkeit, sich mit ihr zu verbinden. Ihr Deb\u00fctroman&nbsp;<strong>\u201eSeltene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erde\u201c&nbsp;<\/strong>erscheint im M\u00e4rz 2022 im Verlag Matthes &amp; Seitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Psychiater und Psychoanalytiker&nbsp;<strong>Hans-Joachim Maaz&nbsp;<\/strong>macht in seinem<\/p>\n\n\n\n<p>aktuellen Buch \u201e<strong>Das gespaltene Land: Ein Psychogramm<\/strong>\u201c eine zu geringe<\/p>\n\n\n\n<p>innerseelische Verankerung der Demokratie f\u00fcr die Spaltung der Gesellschaft<\/p>\n\n\n\n<p>verantwortlich. Dass Spaltung und nicht eine reife Form der Auseinandersetzung die<\/p>\n\n\n\n<p>politische B\u00fchne pr\u00e4gt, erkl\u00e4rt er aus der tiefen Selbst-Entfremdung gro\u00dfer Teile der<\/p>\n\n\n\n<p>west wie der ostdeutschen Bev\u00f6lkerung. Der Weg aus der Vertiefung dieser<\/p>\n\n\n\n<p>gesellschaftlichen Spaltung liegt &#8211; seines Erachtens nach &#8211; in der Untersuchung und<\/p>\n\n\n\n<p>Ver\u00e4nderung der darin zum Ausdruck kommenden Psychodynamik.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem Roman&nbsp;<strong>\u201eArkadien\u201c&nbsp;<\/strong>zerlegt die franz\u00f6sische Schriftstellerin&nbsp;<strong>Emmanuelle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Baymack-Tam&nbsp;<\/strong>reihenweise Normative. Die Erz\u00e4hlerin Farah, als M\u00e4dchen<\/p>\n\n\n\n<p>aufgewachsen und selbst davon \u00fcberzeugt ein M\u00e4dchen zu sein, begreift eines<\/p>\n\n\n\n<p>Tages, dass ihr K\u00f6rper nach und nach m\u00e4nnlicher wird. Sie w\u00e4chst in einem<\/p>\n\n\n\n<p>wundersch\u00f6n gelegenen Paradies auf, denn ihre Eltern haben sich einer libert\u00e4r<\/p>\n\n\n\n<p>lebenden Kommune angeschlossen, deren Mitglieder in der modernen Welt nicht<\/p>\n\n\n\n<p>zurechtkommen. Farah erlebt, wie die Erwachsenen beim Umsetzen ihrer eigenen<\/p>\n\n\n\n<p>Ideale &#8211; Absage an gesellschaftliche Normen, Freik\u00f6rperkultur, freie Liebe auch f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>Alte und Kranke \u2013 h\u00e4ufig scheitern. Nachdem ein Migrant in dieses Paradies<\/p>\n\n\n\n<p>eindringt, entpuppt sich das Prinzip der universalen Liebe als einfaches<\/p>\n\n\n\n<p>Lippenbekenntnis. Farah ist die Einzige, die sich jeder Zuschreibung entzieht und<\/p>\n\n\n\n<p>wird daher zum Pr\u00fcfstein f\u00fcr die ganze Gemeinschaft. Sie entwirft eine Utopie, in der<\/p>\n\n\n\n<p>wirklich alle Menschen aufgehoben sind, ungeachtet ihrer nationalen, sozialen oder<\/p>\n\n\n\n<p>sexuellen Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises 2020 in der Kategorie \u00bbBester<\/p>\n\n\n\n<p>deutschsprachiger Roman\u00ab ist der&nbsp;<strong>\u201eDer W\u00fcrfel\u201c&nbsp;<\/strong>von&nbsp;<strong>Bijan Moini<\/strong>, der ebenso mit<\/p>\n\n\n\n<p>dem Seraph 2020 als bestes Deb\u00fct ausgezeichnet wurde und mit dessen<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4sentation das Open Air Festival zum Thema \u201eZukunft\u201c abschlie\u00dfen wird. Der Autor<\/p>\n\n\n\n<p>entwirft in seinem Romandeb\u00fct ein Deutschland in der nahen Zukunft, das von einem<\/p>\n\n\n\n<p>perfekten Algorithmus gesteuert wird. Der Protagonist Taso lebt in einer<\/p>\n\n\n\n<p>berechenbaren Welt, denn der \u201eW\u00fcrfel\u201c sammelt selbst intimste Daten der<\/p>\n\n\n\n<p>Bev\u00f6lkerung. Im Gegenzug wird den Menschen ein sorgenfreies Leben mit einem<\/p>\n\n\n\n<p>Grundeinkommen und ohne Kriminalit\u00e4t erm\u00f6glicht. Taso, der sich dieser<\/p>\n\n\n\n<p>Totalerfassung entzieht, ist einer der wenigen Rebellen gegen das System. Er ist<\/p>\n\n\n\n<p>zwar einsam, doch durchaus zufrieden. Als er sich in eine Frau verliebt, die aus einer<\/p>\n\n\n\n<p>r\u00fcckst\u00e4ndigen Sekte geflohen ist und sich nichts sehnlicher w\u00fcnscht als ein Leben in<\/p>\n\n\n\n<p>der sch\u00f6nen Welt des W\u00fcrfels, muss er eine Entscheidung treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sechs der hier genannten acht Autor*innen haben bis zum Antragsabgabetermin \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>im Fall einer F\u00f6rderzusage &#8211; ihre Teilnahme am Open Air Literaturfestival zugesagt<\/p>\n\n\n\n<p>und ihre Termine best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitveranstalter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Clenzer Culturladen e.V. ist ein eingetragener, politisch und konfessionell<\/p>\n\n\n\n<p>neutraler Verein zum Zwecke der F\u00f6rderung von Kunst und Kultur sowie des<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinschaftslebens in und um Clenze.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vereinszweck wird verwirklicht<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;durch die ehrenamtliche Organisation und Durchf\u00fchrung von Veranstaltungen<\/p>\n\n\n\n<p>in den Bereichen der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik sowie der<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;im Bereich der politischen und allgemeinen Bildung und Erziehung;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;durch die Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung von Initiativen und Gruppen, die sich<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr die Rechte sozial Benachteiligter einsetzen;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;durch die \u00dcberlassung der R\u00e4ume des Vereins an Gruppen und<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelpersonen zur Durchf\u00fchrung von Seminaren und Kursen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Clenzer Culturladen e.V. bietet seit 19 Jahren Konzerte, Theaterauff\u00fchrungen,<\/p>\n\n\n\n<p>Lesungen, Ausstellungen und Filmvorf\u00fchrungen an. Doch nicht nur die Kultur hat hier<\/p>\n\n\n\n<p>einen festen Platz, der Verein bietet mit seinen R\u00e4umlichkeiten auch die M\u00f6glichkeit,<\/p>\n\n\n\n<p>politische Themen vor Ort gemeinsam zu bearbeiten und damit Ver\u00e4nderungen zu<\/p>\n\n\n\n<p>bewirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Clenzer Culturladen als dritter Ort \u2013 ein gem\u00fctlicher und sozialer Raum, in dem<\/p>\n\n\n\n<p>man neben dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz zwanglos<\/p>\n\n\n\n<p>zusammenkommen kann, um sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen, die von au\u00dfen kommen, willkommen hei\u00dfen und Neues entstehen zu<\/p>\n\n\n\n<p>lassen, ist das Ziel des Clenzer Culturladens e.V..<\/p>\n\n\n\n<p>Seit seiner Vereinsgr\u00fcndung im Jahr 2001 ist der Clenzer Culturladen nicht nur ein<\/p>\n\n\n\n<p>beliebter Treffpunkt f\u00fcr Liebhaber von Kunst und Kultur, in dem ehemaligen<\/p>\n\n\n\n<p>Kolonialwarenladen in der Langen Str. 21 b werden auch Vortr\u00e4ge oder Workshops<\/p>\n\n\n\n<p>angeboten. Der Verein freut sich \u00fcber rund 90 Mitglieder, davon 5 bis 10 im festen<\/p>\n\n\n\n<p>Arbeits- und Organisationsteam.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gemeinn\u00fctzige Verein finanziert sich ausschlie\u00dflich aus Spenden- und<\/p>\n\n\n\n<p>Mitgliedsbeitr\u00e4gen mit wachsenden Zahlen selbst in der Corona-Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeit ist neben dem Spa\u00df an der Sache auch der zentrale Aspekt beim<\/p>\n\n\n\n<p>j\u00e4hrlichen Tauschmarkt. Und auch wenn z.B. der Bauernverband und der<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinderat hier gemeinsam gute Konzepte zum Landschaftsschutz erarbeiten,<\/p>\n\n\n\n<p>weht der Wind des Wandels durch den Clenzer Culturladen.(&nbsp;<a href=\"http:\/\/clenzerculturladen\/\">http:\/\/clenzerculturladen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>de\/&nbsp;)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Veranstaltungsorte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Stipendiatenst\u00e4tte \u201eK\u00fcnstlerhof Schreyahn\u201c&nbsp;<\/strong>beheimatet in einem historischen<\/p>\n\n\n\n<p>Rundlingsdorf seit 40 Jahren Autor*innen und Komponist*innen auf einem<\/p>\n\n\n\n<p>malerischen Fachwerkhof mit einem alten Garten. Der \u201eK\u00fcnstlerhof Schreyahn\u201c ist<\/p>\n\n\n\n<p>eine etablierte Institution des Wendlands mit Lesungen und Konzerten und einer<\/p>\n\n\n\n<p>\u00fcberaus ansprechenden und komfortablen Umgebung f\u00fcr Kunstschaffende und<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00e4ste. In Zeiten von Corona hat sich das gro\u00dfz\u00fcgige Gel\u00e4nde sowie ganz speziell<\/p>\n\n\n\n<p>der Garten mit altem Baumbestand als gro\u00dfer Vorteil erwiesen. (<a href=\"http:\/\/kuenstlerhofschreyahn\/\">http:\/\/kuenstlerhofschreyahn<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>de\/)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Genossenschaft&nbsp;<strong>\u201eEin Ding der M\u00f6glichkeit\u201c verwandelt das alte Herrenhaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Salderatzen gerade in einen Zukunftsort<\/strong>, einen Ort f\u00fcr co-kreatives Gestalten,<\/p>\n\n\n\n<p>nachhaltiges Wirtschaften und gemeinschaftliches Wohnen. Sie \u00f6ffnen sich f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen, die von au\u00dfen kommen und w\u00fcnschen sich ein Miteinander: \u201eWir wollen<\/p>\n\n\n\n<p>gemeinsam mit Dir neue Narrative schreiben, f\u00fcr eine Welt in der wir leben wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das interdisziplin\u00e4re Team, bestehend aus Strategie, Design, Handwerk,<\/p>\n\n\n\n<p>Projektmanagement, Wissenschaft und Kunst plant \u201eaktuell mit sechs<\/p>\n\n\n\n<p>Genossenschaftswohnungen, dazu das G\u00e4stehaus und weitere Tiny Houses f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00e4ste. Au\u00dferdem soll es ein Kreativ- und Innovations-Lab mit Werkst\u00e4tten,<\/p>\n\n\n\n<p>Seminarraum, Veranstaltungs- und CoWorking-, Yoga- und\/oder Sportraum geben,<\/p>\n\n\n\n<p>erg\u00e4nzt um die schon vorhandene und viel genutzte Kultur- und Theater-Scheune<\/p>\n\n\n\n<p>sowie nachhaltige, regionale Gastronomie mit gesunder, \u00fcberwiegend<\/p>\n\n\n\n<p>vegan\/vegetarischer K\u00fcche. (\u2026) Den insgesamt acht Frauen und M\u00e4nnern aus<\/p>\n\n\n\n<p>Hamburg und Berlin ist klar geworden, \u201edass wir \u2013 mit einem wachsenden Umweltund<\/p>\n\n\n\n<p>Verantwortungsbewusstsein \u2013 uns zusammen tun m\u00fcssen und Synergien<\/p>\n\n\n\n<p>nutzen wollen. Einerseits sind es die Vorteile einer Hofgemeinschaft, anderseits das<\/p>\n\n\n\n<p>berufliche Zusammenarbeiten an einer nachhaltigeren Form des Tourismus und der<\/p>\n\n\n\n<p>Regionalentwicklung, an einer umwelt-positiven Form der Gastronomie und einem<\/p>\n\n\n\n<p>innovativen Ansatz der Kreativwirtschaft.\u201c (Julia Nagel,<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.wendlandleben.de\/wendland\/news\/julianagel.html\">https:\/\/www.wendlandleben.de\/wendland\/news\/julianagel.html<\/a>&nbsp;)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZukunftsorte\u201d sind Orte, die Wohnen und Arbeiten vereinen. Sie nutzen Leerstand im<\/p>\n\n\n\n<p>l\u00e4ndlichen Raum, um dort neue Lebens- und Arbeitsmodelle zu entwickeln. Ihre<\/p>\n\n\n\n<p>Betreiber:innen bringen impulsgebende Kompetenzen in den l\u00e4ndlichen Raum: Es<\/p>\n\n\n\n<p>sind Menschen mit Gr\u00fcndergeist, Unternehmer:innen, Macher:innen. Sie erh\u00f6hen die<\/p>\n\n\n\n<p>Standortattraktivit\u00e4t und tragen zur lokalen Wertsch\u00f6pfung bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher passt dieser Zukunftsort perfekt zum Konzept des dritten Open Air<\/p>\n\n\n\n<p>Literaturfestivals und wird als neuer Veranstaltungsort in die Planung miteinbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Festival findet zu gleichen Teilen in Salderatzen und in Schreyahn statt: Vier<\/p>\n\n\n\n<p>Literaturgespr\u00e4che werden im Zukunftsort Salderatzen und vier Literaturgespr\u00e4che<\/p>\n\n\n\n<p>werden im ruhigen Rundlingsdorf Schreyahn durchgef\u00fchrt. Die zwei Workshops f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen von 10 bis 100 Jahren sind im Garten des K\u00fcnstlerhofes Schreyahn<\/p>\n\n\n\n<p>geplant. Die beiden besonderen Aspekte des Wendlands \u2013 Bewahren des Alten und<\/p>\n\n\n\n<p>Erschaffung des Neuen &#8211; also das Lernen aus der Vergangenheit f\u00fcr die Zukunft \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiel: Rundlingsd\u00f6rfer \u2013 sowie die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>die Zukunft, werden somit auch durch die beiden Veranstaltungsorte widergespiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Impressum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Veranstalter:<\/strong>&nbsp;K\u00fcnstlerhof Schreyahn &amp; Clenzer Culturladen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konzept, Projektleitung &amp; Moderation:<\/strong>&nbsp;Britta Gansebohm<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Buchhandlung vor Ort:<\/strong>&nbsp;Alte Jeetzel-Buchhandlung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Veranstaltungsorte:<\/strong>&nbsp;Garten im K\u00fcnstlerhof Schreyahn, 29462 Wustrow &amp; Wiese am Zukunfstort \u201eEin Ding der M\u00f6glichkeit\u201c in Salderatzen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eintritt:<\/strong>&nbsp;8 Euro \/ erm\u00e4\u00dfigt 4 Euro, kostenfrei f\u00fcr Menschen unter 18 Jahren<\/p>\n\n\n\n<p>Reservierung &amp; Vorverkauf: Alte Jeetzel-Buchhandlung, Lange Stra\u00dfe 47, 29439 L\u00fcchow, Telefon: 05841-5756, E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:info@jeetzelbuch.de\">info@jeetzelbuch.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktuelle Infos:<\/strong>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.kuenstlerhof-schreyahn.de\/\">www.kuenstlerhof-schreyahn.de<\/a>&nbsp;&amp;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.eindingdermoeglichkeit.com\/\">www.eindingdermoeglichkeit.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grafik der Druckerzeugnisse:<\/strong>&nbsp;Thomas Beckmann<\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00f6rdert von der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien, der Stiftung Niedersachsen und dem Landkreis L\u00fcchow Dannenberg.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit freundlicher Unterst\u00fctzung des F\u00f6rdervereins K\u00fcnstlerhof Schreyahn e.V., der Samtgemeinde L\u00fcchow\/ Wendland und des Milchschafhofs Diahren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen von \u201eUnd seitab liegt die Stadt \u2013 ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien (F\u00f6rderprogramm \u201eKultur in l\u00e4ndlichen R\u00e4umen\u201c) und des Literarischen Colloquiums Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Orte: Garten im K\u00fcnstlerhof Schreyahn und die Wiese am Zukunftsort \u201eEin Ding der M\u00f6glichkeit\u201c in Salderatzen Miteinander in die Zukunft:&nbsp;Vom&nbsp;ALLeinSEIN&nbsp;zum&nbsp;ALLeinsSEIN \u201eIch werde sein.Ich bin ein AllUnd bin allein.\u201c Klabund(aus: \u201eDer arme Kaspar\u201c; Quelle: Klabund: Das hei\u00dfe Herz. Berlin 1922, S. 7.) \u201eUnd so bedarf die Natur zuletzt des Heiligen, an dem das Ich ganz zusammengeschmolzen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1032","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1032"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1032\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1847,"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1032\/revisions\/1847"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}