{"id":1034,"date":"2022-06-17T21:40:00","date_gmt":"2022-06-17T21:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/?p=1034"},"modified":"2026-04-20T07:37:42","modified_gmt":"2026-04-20T07:37:42","slug":"26-06-2022-um-16-uhr-lesung-gespraech-mit-berit-glanz-zu-ihrem-aktuellen-roman-automaton","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/?p=1034","title":{"rendered":"26. 06.2022 um 16 Uhr: Lesung &#038; Gespr\u00e4ch mit Berit Glanz zu ihrem aktuellen Roman \u201eAutomaton\u201c"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Ort<\/strong>: Zukunfstort&nbsp;\u201eEin Ding der M\u00f6glichkeit\u201c,&nbsp;&nbsp;Salderatzen&nbsp;Nr.&nbsp;3, 29496 Waddeweitz<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesung &amp; Gespr\u00e4ch mit Berit Glanz zu ihrem aktuellen Roman \u201eAutomaton<\/strong>\u201c (Berlin Verlag, 2022)<\/p>\n\n\n\n<p>Moderation: Britta Gansebohm&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Rahmen des Open Air Literaturfestivals<\/strong>&nbsp;\u201e<strong>Miteinander in die Zukunft: Vom&nbsp;ALL<\/strong>ein<strong>SEIN&nbsp;zum&nbsp;ALL<\/strong>eins<strong>SEIN<\/strong>\u201c<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Automaton \u2014 Inhalt&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die junge Mutter Tiff schl\u00e4gt sich mit schlecht bezahlten Online-Jobs f\u00fcr die Plattform&nbsp;<em>Automa<\/em>&nbsp;durch, da sie wegen einer Angstst\u00f6rung ihre Wohnung kaum verlassen kann. Ihre zerm\u00fcrbende Akkordarbeit wird als angebliche \u00dcberwachungsleistung einer KI teuer verkauft, weshalb sie zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Doch dann wird sie am Bildschirm Zeugin eines Verbrechens \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ein vision\u00e4rer Gegenwartsroman, der zwischen der Klaustrophobie der eigenen vier W\u00e4nde und den Hanffeldern Kaliforniens spielt und von neuen Ausbeutungsverh\u00e4ltnissen und den Chancen virtueller Solidarit\u00e4t erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDieses Buch ist ein Geniestreich. Vordergr\u00fcndig geht es um Kapitalismus, Digitalisierung und Angst, aber im Kern enth\u00e4lt es, was dabei oft vergessen wird: unsere Menschlichkeit. Berit Glanz erz\u00e4hlt wagemutig und klug von einem Gef\u00fchl, an dessen Existenz wir kaum noch glauben, obwohl es alles ver\u00e4ndern kann. Es ist Hoffnung.\u201c<\/em>&nbsp;Mareike Fallwickl<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIn einer auf den ersten Blick einsamen Wirklichkeit des anonymen Clickworkings, des heimlichen Voyeurismus und der entfremdenden \u00dcberwachung l\u00e4sst Berit Glanz die Hoffnung aufblitzen, dass bei all der k\u00fcnstlichen Intelligenz letztlich doch auch die soziale nicht verloren geht.\u201c<\/em>&nbsp;Samira El Ouassil<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berit Glanz<\/strong>, 1982 in der N\u00e4he von Kiel geboren, hat Theaterwissenschaft und Skandinavistik in M\u00fcnchen, Stockholm und Reykjav\u00edk studiert. Ihr Deb\u00fct \u201ePixelt\u00e4nzer\u201c (2019) war f\u00fcr den aspekte-Literatur-Preis nominiert und wurde mit dem Hebbel-Preis 2020 ausgezeichnet. F\u00fcr ein Projekt zu KI erhielt sie die Bremer Netzresidenz 2020. Als Kulturjournalistin schreibt sie \u00fcber Memes, digitale Literatur und andere Aspekte der Internetkultur. Auf Twitter findet man sie unter @beritmiriam. Au\u00dferdem ist sie Redaktionsmitglied des digitalen Feuilletons 54books. Seit dem Sommer 2021 lebt Berit Glanz mit ihrer Familie in Reykjav\u00edk. Mehr unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.beritglanz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.beritglanz.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pressestimmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>NZZ am Sonntag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBerit Glanz&#8216; Geschichte besticht insbesondere durch ihren inhaltlichen Balanceakt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Tagesspiegel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWorum es Berit Glanz in ihrem lesenswerten, ber\u00fchrenden Roman geht, ist die Frage, ob in unserer digitalisierten Gegenwart noch Menschlichkeit und Solidarit\u00e4t m\u00f6glich sind, trotz Vereinzelung, prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse und sich ver\u00e4ndernder Arbeitswelten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/buch-haltung.com\/\">buch-haltung.com<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin Buch, das angenehm vielschichtig und ambivalent an sein Thema herantritt und das Berit Glanz\u2018 Rang als Spezialistin f\u00fcr analog-digitale Literaturr\u00e4ume und Spurensuchen untermauert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/literaturmarkt.info\/\">literaturmarkt.info<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnterhaltung, die zu toppen (fast) unm\u00f6glich ist &#8211; will man etwas ganz Besonderes, etwas besonders Grandioses lesen, sollte man zu einem Buch aus Berit Glanz&#8216; Feder greifen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>lesestress<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLeise und klar, mit einer besonderen Beobachtungsgabe f\u00fcr die kleinen Dinge, beschreibt Glanz die Kehrseite der Digitalisierung, macht die ern\u00fcchternde Arbeit ebenso wie die Ausbeutung eines kapitalistischen Systems sicht- und sp\u00fcrbar. \u203aAutomaton\u2039 ist die moderne und digitalisierte Antwort auf \u203aDas Fenster zum Hof\u2039.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>S\u00fcdkurier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin vision\u00e4rer Gegenwartsroman, der zwischen der Klaustrophobie der eigenen vier W\u00e4nde und den Hanffeldern Kaliforniens spielt sowie von neuen Ausbeutungsverh\u00e4ltnissen und Chancen virtueller Solidarit\u00e4t erz\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tagebuch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Roman \u00fcberzeugt, weil er die guten und die katastrophalen Aspekte der Digitalisierung aufzeigt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>NZZ B\u00fccher am Sonntag&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBeachtenswerter Medienroman\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oberhessische Presse Marburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIhre Beobachtung von und ihre Auseinandersetzung mit der digitalen Welt bis hin zu den Formen der k\u00fcnstlichen Intelligenz hat die Autorin in diesen Roman einflie\u00dfen lassen und verkn\u00fcpft auf spannende und humorvolle Weise die Geschichten der jungen Frauen Tiff und Stella, die jede f\u00fcr sich in ihren zwar grundverschiedenen, dennoch gleichsam prek\u00e4ren Arbeitssituationen gefangen sind.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDass in \u203aAutomaton\u2039 ausgerechnet ein Mensch verschwindet, der f\u00fcr diejenigen, die ihn physisch erlebten, unsichtbar war; dass seine Abwesenheit erst durch das Fehlen seines digitalen Abbildes auf einem anderen Kontinent auff\u00e4llt \u2013 das ist eine charmante Verkehrung der digital-kritischen Rhetorik, die f\u00fcrchtet, dem Menschen gehe alles Menschliche verloren, sobald er zu Nullen und Einsen werde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die tageszeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGlanz erz\u00e4hlt souver\u00e4n und spannungsreich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oberhessische Presse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBerit Glanz versteht es dabei, die sprachlichen Formen und Finessen des Chats und der digitalen Kommunikation f\u00fcr ihren kritischen Roman zu nutzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gef\u00f6rdert von der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien und der Stiftung Niedersachsen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Rahmen von \u201eUnd seitab liegt die Stadt\u201c \u2013 ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien (F\u00f6rderprogramm \u201eKultur in l\u00e4ndlichen R\u00e4umen\u201c) und des Literarischen Colloquiums Berlin.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ort: Zukunfstort&nbsp;\u201eEin Ding der M\u00f6glichkeit\u201c,&nbsp;&nbsp;Salderatzen&nbsp;Nr.&nbsp;3, 29496 Waddeweitz Lesung &amp; 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