{"id":1869,"date":"2026-05-08T10:48:03","date_gmt":"2026-05-08T10:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/?p=1869"},"modified":"2026-06-02T06:48:09","modified_gmt":"2026-06-02T06:48:09","slug":"06-06-2026-um-1600-uhr-harald-martenstein-praesentiert-seinen-roman-wut-ullstein-taschenbuch-erschienen-im-november-2024-und-liest-kolumnen-aus-den-baenden-alles-im-gri","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/?p=1869","title":{"rendered":"Verlegt auf 07. Juni um 15:00 Uhr"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>06.06.2026 um 16:00 Uhr: Harald Martenstein pr\u00e4sentiert seinen Roman \u201eWut\u201c (Ullstein Taschenbuch, erschienen im November 2024) und liest Kolumnen aus den B\u00e4nden \u201eAlles im Griff auf dem sinkenden Schiff: Optimistische Kolumnen\u201c (C. Bertelsmann Verlag, 2022) sowie \u201eEs wird Nacht Se\u00f1orita. Gedanken \u00fcber die Begl\u00fcckungen der Gegenwart\u201c (C. Bertelsmann Verlag, 2024).<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"728\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-728x1024.jpg\" alt=\"Veranstaltungsplakat f\u00fcr eine Lesung mit Harald Martenstein am 6. Juni 2026 um 16 Uhr im K\u00fcnstlerhof Schreyahn. Abgebildet sind ein Portr\u00e4t des Autors sowie die Buchcover \u201eWut\u201c, \u201eAlles im Griff auf dem sinkenden Schiff\u201c und \u201eEs wird Nacht, Se\u00f1orita\u201c. Moderation: Britta Gansebohm.\" class=\"wp-image-1870 size-full\" srcset=\"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-728x1024.jpg 728w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-213x300.jpg 213w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-768x1080.jpg 768w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-1093x1536.jpg 1093w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-1457x2048.jpg 1457w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Harald-Martenstein_-Plakat-A4-scaled.jpg 1821w\" sizes=\"auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Herzliche Einladung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lesung &amp; Gespr\u00e4ch<\/strong><br><strong>Moderation:<\/strong>&nbsp;Britta Gansebohm<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ort: K\u00fcnstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kulturbeitrag: 10 Euro \/ erm\u00e4\u00dfigt 5 Euro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da die Pl\u00e4tze begrenzt sind, wird eine Anmeldung empfohlen unter&nbsp;<a href=\"mailto:info@salonkultur.de\">info@salonkultur.de<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Parkpl\u00e4tze werden direkt nebenan auf dem Hof der Familie Oelke zur Verf\u00fcgung gestellt. Bitte nicht im Rundling auf Rasenfl\u00e4chen parken.<\/li>\n\n\n\n<li>Getr\u00e4nke, Kaffee, Kuchen und Brot auf Spendenbasis &nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Der K\u00fcnstlerhof Schreyahn ist barrierefrei&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>B\u00fcchertisch: Buch und Musik, Doris Haase-Mohrmann, Hitzacker<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der autofiktionale Roman <strong>\u201eWut\u201c <\/strong>von Harald Martenstein, erschienen als Hardcover im Februar 2021 und liegt seit November 2024 als Taschenbuch vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Darin setzt sich der Autor mit der k\u00f6rperlichen und seelischen Misshandlung durch eine gewaltt\u00e4tige Mutter auseinander. Der Ich-Erz\u00e4hler Frank ist der Wut seiner Mutter Maria ausgeliefert, die selbst aus einem traumatischen Umfeld stammt (Krieg, Aufwachsen im Bordell und parallel dazu in der Klosterschule) und ihr verpatztes Leben an ihrem Sohn abreagiert. Nachdem Frank als Jugendlicher aus dem Fenster springt und den Kontakt abbricht, versucht er als Erwachsener, die Hintergr\u00fcnde der Gewalt zu verstehen, indem er die Lebensgeschichte seiner Mutter rekonstruiert. Der Roman beleuchtet die Themen Kindesmisshandlung, generationen\u00fcbergreifende Gewalt, Nachkriegszeit und Heilungsprozess, in dem der Teufelskreis der Gewalt, die Schwierigkeit, die Wunden der Kindheit zu heilen, und die ambivalenten Gef\u00fchle von Verachtung, Mitleid und Abh\u00e4ngigkeit zwischen Mutter und Sohn literarisch bearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inhalt:<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p>Frank ist der Wut seiner Mutter ausgeliefert. Sie schl\u00e4gt ihn, immer wieder. Er steht ihren Tr\u00e4umen im Weg. Erst kam der Krieg, dann das Bordell, wo sie in der Nachkriegszeit Unterschlupf fand, dann die Klosterschule. Und jetzt das Kind. Eines Tages eskaliert ein Streit, und Frank springt aus dem Fenster. Er kehrt nie wieder nach Hause zur\u00fcck. Aber die Wut seiner Mutter wird er nicht mehr los.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pressestimmen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eMit <strong>WUT <\/strong>ist ihm etwas ganz anderes, Gro\u00dfes gelungen: ein Roman zu einem bitterernsten Thema, eine traurige, harte Geschichte, bei der die Gefahr gro\u00df ist, den Ton nicht zu treffen, in Vorw\u00fcrfe abzugleiten oder in Pathos.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>dpa<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin Kind, ein Jugendlicher, misshandelt und verwirrt, k\u00e4mpft sich ins Leben. Ein Erwachsener erz\u00e4hlt davon, wach, w\u00fctend, witzig und empathisch, zeithistorisch bewusst, atmosph\u00e4risch dicht. Gro\u00dfartig, mitnehmend. Und mitrei\u00dfend.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Tagesspiegel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas hat mir am Roman so gut gefallen \u2013 dass Sie ihn wirklich als Erkenntnisinstrument benutzen, weil Sie der Geschichte dieser Mutter nachgehen und die Frage stellen: Wie wird ein Mensch so?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SWR2Lesenswert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-1024x683.jpg\" alt=\"Portr\u00e4t eines \u00e4lteren Mannes mit schulterlangem grauem Haar, rundlicher Brille und Bart. Er tr\u00e4gt ein dunkelblaues Poloshirt und blickt direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf und dunkel.\" class=\"wp-image-1872 size-full\" srcset=\"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-2048x1365.jpg 2048w, http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Martenstein_Harald_c_Hans_Scherhaufer_HSR_9439-1-140x94.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Harald Martenstein<\/strong>, geboren 1953 in Mainz, schreibt Kolumnen und Romane und ist Autor zahlreicher B\u00fccher. Er lebt in Berlin und in der Uckermark. F\u00fcr seine Arbeit wurde er mit dem Egon-Erwin-Kisch-, dem Henri-Nannen- und dem Theodor-Wolff-Preis sowie dem Curt-Goetz-Ring und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet. 2023 erhielt er den Medienpreis f\u00fcr Sprachkritik der Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis f\u00fcr einen Text \u00fcber die Erb- und F\u00fchrungsstreitigkeiten im Frankfurter Suhrkamp Verlag. Dieser Text wurde durch die fehlende Kooperationsbereitschaft der Verlagschefin auch zu einer Reportage \u00fcber investigativen Kulturjournalismus. Im Februar 2007 erschien Martensteins Roman \u201eHeimweg\u201c, eine Art deutscher Familienchronik der Nachkriegszeit, f\u00fcr den er im selben Jahr mit dem Corine-Deb\u00fctpreis ausgezeichnet wurde. Au\u00dferdem erschienen regelm\u00e4\u00dfig B\u00e4nde mit gesammelten <em>Zeit<\/em>-Kolumnen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Martenstein war mehr als 30 Jahre Redakteur und Autor beim \u201eTagesspiegel\u201c, bis dessen Chefredaktion eine seiner Kolumnen nachtr\u00e4glich aus dem Netz entfernte und eine Erkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlichte, in der sie sich von ihm distanzierte und ihm vorwarf, er \u201eprovoziere\u201c und begebe sich \u201ein Graubereiche\u201c. Martenstein, bekannt als langj\u00e4hriger Kolumnist bei der <em>Zeit <\/em>und dem <em>Tagesspiegel <\/em>sowie aktueller Autor bei <em>Bild <\/em>und <em>Welt am Sonntag<\/em>, gilt als einer der profiliertesten Kommentatoren des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Harald Martenstein erh\u00e4lt den Deutschen Sprachpreis 2026 der Henning-Kaufmann-Stiftung<\/strong>. <strong>Die Preisverleihung findet am 12. Juni 2026 um 18 Uhr im Rathaus Kassel statt. <\/strong>Martenstein wird f\u00fcr sein meisterhaftes publizistisches Handwerk, seinen zeitgem\u00e4\u00dfen, witzigen und teilweise sarkastischen Schreibstil sowie seinen eigenst\u00e4ndigen Umgang mit der deutschen Sprache geehrt. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Laudatio h\u00e4lt Julia Kl\u00f6ckner, die Pr\u00e4sidentin des Deutschen Bundestages.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Kontakt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Britta Gansebohm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-3c1ee812-5419-4296-bd0f-851c67a17022\"><strong>K\u00fcnstlerische Leitung der Stipendiatenst\u00e4tte K\u00fcnstlerhof Schreyahn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-8d7d20e9-8bc0-488a-8355-23c79f495861\">&amp; Der Literarische Salon<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-0233cd96-21d1-4f66-948d-425877aaf02e\">Buchpr\u00e4sentationen \u2022&nbsp;Literaturfestivals<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-54b1ed20-ea92-4617-8501-29fd0c19f4a1\">Konzeption \u2022&nbsp;Organisation \u2022&nbsp;Moderation<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-f6df5f63-1162-475e-8cea-2b451b806963\">Mobil: +49-(0)175-52 70 777<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-c94803cb-d0db-4b89-9951-1fab763e9f2e\">E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:britta.gansebohm@salonkultur.de\">britta.gansebohm@salonkultur.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\" id=\"block-059a6127-3914-404e-bcf0-58f102d9f0ea\">Info:&nbsp;<a href=\"http:\/\/kuenstlerhof-schreyahn.de\/\">kuenstlerhof-schreyahn.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>06.06.2026 um 16:00 Uhr: Harald Martenstein pr\u00e4sentiert seinen Roman \u201eWut\u201c (Ullstein Taschenbuch, erschienen im November 2024) und liest Kolumnen aus den B\u00e4nden \u201eAlles im Griff auf dem sinkenden Schiff: Optimistische Kolumnen\u201c (C. 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