02.07.2026 um 19:00 Uhr: Vortrag des Germanisten Dr. phil. Lacina Yéo (Abidjan, Elfenbeinküste
„Gekreuzte Blicke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: der deutsch-afrikanische Dialog im Zeitalter der Globalisierung“

Herzliche Einladung
Vortrag
Moderation: Britta Gansebohm & Gerhard Harder
Ort: Künstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow
Kulturbeitrag: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro
Da die Plätze begrenzt sind, wird eine Anmeldung empfohlen unter info@salonkultur.de
- Parkplätze werden direkt nebenan auf dem Hof der Familie Oelke zur Verfügung gestellt. Bitte nicht im Rundling auf Rasenflächen parken.
- Getränke, Kaffee, Kuchen und Brot auf Spendenbasis
- Der Künstlerhof Schreyahn ist barrierefrei
Wie werden wir Deutsche in Afrika gesehen? Dr. phil. Lacina Yéo, der vor über 25 Jahren einen Teil seiner Ausbildung im Wendland absolviert hat, kommt für einen Vortrag zurück nach Lüchow-Dannenberg. Der Professor für Germanistik und globale Studien an der Universität in Abidjan, Elfenbeinküste, wird zum Thema „Gekreuzte Blicke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: der deutsch-afrikanische Dialog im Zeitalter der Globalisierung“ sprechen. Dabei geht es in seinem Vortrag um koloniale Erbschaften, postkoloniale Perspektiven und kulturelle Transfers in Afrika – und Deutschlandbildern.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Gerhard Harder, Sprecher der Regionalen Arbeitsgruppe Wendland des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“, Britta Gansebohm, Leiterin der Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahnund dem Verein „Tu Was e.V.“.
Dr. phil. Lacina Yéo
Professor of Germanic and Global Studies
Head of the German Department
– Université Félix Houphouet-Boigny Abidjan-Cocody- (Côte d’Ivoire)
Research Associate at the University of the Witwatersrand Johannesburg (South Africa)
1970 in Naniefongo/Ferkessedougou (Côte d’Ivoire) geboren. Nach Abschluss seiner Maîtrise-Arbeit 1996 an der Universite de Cocody-Abidjan promovierte er 2003 im Fach Germanistik an der Freien Universität Berlin und an der Université de Paris IVSorbonne über das Thema: „Die Rehabilitierung Schwarz-Afrikas in der neuesten deutschen Literatur – dargestellt vor dem Hintergrund des postkolonialen Diskurses“ und absolvierte (2002) ein Master in interkultureller Pädagogik. Seit 2003/2004 doziert er Deutsche Literatur und Landeskunde an der Université de Cocody-Abidjan und Interkulturelle Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Habilitationsschrift verfasste er zu dem Thema: „Triangulaerer Kulturtransfer Deutschland-Afrika-Frankreich. Eine diachronische und synchronische Untersuchung der deutsch-afrikanischfranzösischen Kulturbeziehungen“.
Kontakt:
Britta Gansebohm
Künstlerische Leitung der Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn
& Der Literarische Salon
Buchpräsentationen • Literaturfestivals
Konzeption • Organisation • Moderation
Mobil: +49-(0)175-52 70 777
E-Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de