Aktuelles

21.06.2019 Stipendiatenlesung mit Lisa Sommerfeldt

Gepostet von am Mai 22, 2019 in Lesung | Keine Kommentare

21.06.2019 Stipendiatenlesung mit Lisa Sommerfeldt

Die derzeitige Stipendiatin im Künstlerhof Schreyahn, Lisa Sommerfeldt, arbeitete als  Schauspielerin und Sprecherin, bevor sie zu schreiben begann.  Als Theater- und Hörspielautorin arbeitet sie erfolgreich für zahlreiche deutsche Bühnen.

Zusätzlich schreibt sie seit letztem Jahr an einem Roman, aus dem sie lesen wird:

Lisa Sommerfeldt nähert sich in ihrem fragmentarischen Roman „schlaglichter.europa“ aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen stilistischen Mitteln Menschen an Wendepunkten in ihrem Leben. Sie wirft Schlaglichter auf die, die ankommen oder weggehen. Figuren im Spannungsfeld des Lebens in Europa und der Sehnsucht nach Europa. Und immer auf der Suche nach Wahrheit und der Möglichkeit einer eigenen Identität und damit verbundenen authentischen Momenten des Glücks.

21.06.2019  um 19.30 Uhr in der großen Diele Eintritt 5€

29.05.2019 Der Gorlebentreck 40 Jahre danach

Gepostet von am Mai 22, 2019 in Lesung | Keine Kommentare

29.05.2019 Der Gorlebentreck 40 Jahre danach

Dielengespräch mit Lesung 19.00 Uhr

mit

Dr. Hans Christoph Buch, Schriftsteller

Karl-Friedrich Kassel, Journalist

Dagmar Schulz, Moderation

22.05.2019 Wolfgang Ehmke liest aus seinem Roman Der Kastor kommt

Gepostet von am Mai 2, 2019 in Lesung | Keine Kommentare

22.05.2019 Wolfgang Ehmke liest aus seinem Roman Der Kastor kommt

Robert lebt unter der Woche als Lehrer in Hamburg und am Wochenende als politischer Anti-Atom-Aktivist im Wendland. Beides tut er mit Herzblut, aber anstrengend ist es schon.

Humorvoll und selbstironisch erzählt Robert von seinem vielfältigen Leben in der Großstadt mit Pauli-Spielen, Stammkneipen und Kulturprogramm. Und auch von seinem Aktivistenleben mit Traumsequenzen zu Castor-Transporten und komplizierten Organisationstreffen. Auf anderen Erzählebenen kommen weitere Personen des Romans zu Wort, z.B. eine interessante Frau. Schließlich kommt der Held des Romans aber an seine Grenzen und das ist kein schönes Gefühl…

Temporeich erzählt, mit hohem Wiedererkennungswert für alle WendländerInnen und allen Ups and Downs der politischen Szene – einfach Kult

19.30 Uhr in der großen Diele – mit Büchertisch freier Eintritt

26.04.2019 Tandem-Lesung Rike Scheffler und Harry Oberländer

Gepostet von am März 22, 2019 in Lesung | Keine Kommentare

Lyrik und Sound

Die Lyrikerin Rike Scheffler liest und performt Gedichte und „Looppoems“ aus ihrem preisgekrönten Gedichtband „der rest ist resonanz“ (© kookbooks 2014) sowie neuere, teils noch unveröffentlichte Texte.

(c) Valerie Schmidt

Federnd, hoch konzentriert, führt sie ihre übereinander liegenden Verse auf Deutsch undEnglisch vor, schichtetet Rhythmen und Musiken zu vielgestaltiger Mehrstimmigkeit bis hin zu inszenierten Dialogen. „Polyphones Schweben“, nennt dies Literaturkritiker Michael Braun: „Schefflers Gedichte zelebrieren die kompositorische Einheit von Sprache, Musik und Gesang und entfalten sich als Text-Klang-Collagen von außerordentlicher Suggestivität.”

Mit ihrer live-Verdichtung von Sprache, Sound und Performance tourte Scheffler bereits in vielen Ländern Europas, in Äthiopien, Island, Singapur und den USA. Seit Februar 2019 ist sie auf dem Künstlerhof Schreyahn als Stipendiatin zu Gast.

http://rikescheffler.tumblr.com

(c) Alexander Paul Englert

Der Lyriker, Journalist und Übersetzer Harry Oberländer liest eine noch unveröffentlichte Textcollage aus Lyrik und Prosa unter dem Titel: Der Sturm spielt Schostakowitsch in den Bäumen

Für Harry Oberländer ist Poesie eine Erkenntnismethode. Den früheren Journalisten, der viele Jahre Reiseberichte schrieb, etwa aus den Anden, und Features für den Rundfunk, haben Gedichte stets mehr interessiert als Prosa. „Es ist eine kurze Form, ohne große Vorbereitung, Beschäftigung mit Sprache auf engstem Raum.“ Die Verdichtung, die möglich ist in der Poesie, das Aufladen kleiner Texte mit Emotionen – das fasziniert ihn.

Die letzte Veröffentlichung, die Lyrikedition »chronos krumlov« besteht aus farbigen Miniaturen, erzählenden Detailansichten, erhellenden Schnappschüssen, Natur- und anderen Dramen im Taschenformat, beschwörenden Formeln, balladesken Geschichten, lakonischen Erinnerungsstücken, Moritaten aus der Stadtgeschichte, Anekdoten, Skizzen, Reflexionen, bemerkenswerten Biographien und Spottversen – alles knapp, kein Wort zu viel, inspirierend.

Harry Oberländer lebt als freier Schriftsteller in Bad Karlshafen. Er war langjähriger Mitarbeit und schließlich Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm sowie Herausgeber und Chefredakteur der Literaturzeitschrift „L. Der Literaturbote“ (vormals „Hessischer Literaturbote“). Er ist ebenfalls seit Februar 2019 Stipendiat in Schreyahn.

Beginn 19.30 Uhr in der großen Diele – mit Büchertisch

18.04.2019 Vortragsreihe „Welterbe im Wendland“ der IG Bauernhaus Teil 4

Gepostet von am März 22, 2019 in Allgemein | Keine Kommentare

Historische Materialien und Anforderungen an die handwerkliche Verarbeitung im Welterbevorschlagsgebiet Siedlungslandschaft Rundlinge im Wendland

Die IG Bauernhaus lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Welterbe im Wendland“ in Kooperation mit der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) zur letzten Veranstaltung ein.

20 Uhr in der großen Diele

21.03.2019 Vortragsreihe „Welterbe im Wendland“ der IG Bauernhaus Teil 3

Gepostet von am März 22, 2019 in Allgemein | Keine Kommentare


Gepostet von Cécile Höfges am Januar 29, 2019 in Allgemein

Historische Materialien und Anforderungen an die handwerkliche Verarbeitung im Welterbevorschlagsgebiet Siedlungslandschaft Rundlinge im Wendland

Die IG Bauernhaus lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Welterbe im Wendland“ in Kooperation mit der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) ein

20 Uhr in der großen Diele

weitere Termine zum Vormerken:

Teil 4 am 18.04.2019 um 20 Uhr

14.02.2019 Vortragsreihe „Welterbe im Wendland“ der IG Bauernhaus Teil 2

Gepostet von am Januar 29, 2019 in Allgemein | Keine Kommentare

Historische Materialien und Anforderungen an die handwerkliche Verarbeitung im Welterbevorschlagsgebiet Siedlungslandschaft Rundlinge im Wendland

Die IG Bauernhaus lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Welterbe im Wendland“ in Kooperation mit der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) ein:
Dachkonstruktion und Dacheindeckung auf Hallenhäusern und historischen Wirtschaftsgebäuden

20 Uhr in der großen Diele

weitere Termine zum Vormerken:
Teil 3 am 21.03.2019 um 20 Uhr
Teil 4 am 18.04.2019 um 20 Uhr

25.01.2019 Mit der Faust in die Welt schlagen: Lukas Rietzschel liest aus seinem Debütroman

Gepostet von am Dezember 11, 2018 in Lesung | Keine Kommentare

C Gerald von Foris

Eine hochaktuelle literarische Auseinandersetzung mit unserem zerrissenen Land

In seinem Debütroman erzählt Lukas Rietzschel über zwei Brüder, ein Dorf in Ostsachsen und eine Wut, die immer größer wird:
Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es…

Beginn 19.30 Uhr in der großen Diele – mit Büchertisch

07.12.2018 Die Herbstköchin – Eine kulinarische Reise um die Welt mit Stopp in Schreyahn

Gepostet von am November 5, 2018 in Lesung | Keine Kommentare

Gabriela Jaskulla, Autorin
Copyright by Arno Declair

„Dies hier ist ein Sinnenbuch, die Geschichte einer Köchin. Sie richtet sich gegen die Geringschätzung der Dinge. Sie will jener Einfachheit Ehre erweisen, die nur durch äußerste Hingabe zu erreichen ist – und den Menschen, die Tag um Tag ihr Bestes dafür geben.“
So schließt Gabriela Jaskulla ihren Roman Herbstköchin.
Gianna ist jung, temperamentvoll und ehrgeizig – und sie möchte unbedingt Köchin werden. Und zu den Besten gehören. Wo könnte sie das besser lernen als bei den Sterneköchen? Und so führt sie ihre Reise von der Heimatstadt Regensburg über Kopenhagen und Navarra bis nach New Mexico. An vier aufregenden Stationen lernt sie nicht nur die unterschiedlichen Kochstile berühmter und eigenwilliger Kollegen kennen, sondern erlebt auch ein Auf und Ab der Gefühle: Sie ist verliebt – und gleich in zwei Männer, in zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während der eine Geborgenheit und Beständigkeit verspricht, verlockt der andere zu immer neuen, riskanten Abenteuern. Nach und nach entdeckt Gianna worauf es im Leben wirklich ankommt …
Eine genussvolle Lesung mit Leckereien passend zum Buch
Beginn 19.30 Uhr in der großen Diele – mit Büchertisch

Róža Domašcyna erhält den Sächsischen Literaturpreis 2018

Gepostet von am November 5, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

lr-online.de
Katrin Demczenko

Mit dem Sächsischen Literaturpreis 2018 wird die auf Deutsch und Sorbisch schreibende Autorin und Übersetzerin Róža Domašcyna geehrt. Der Preis wird während einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Landnahme“ des Sächsischen Literaturrates im Herbst des Jahres an die Autorin übergeben.
„Mit der Verleihung des Literaturpreises würdigen wir ausdrücklich Frau Domašcynas umfangreiches sorbisches und deutschsprachiges literarisches Werk und möchten zudem die Öffentlichkeit auf diese großartige Autorin aufmerksam machen.“, so Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange.
Jurymitglied Karin Großmann begründet: „Das erste Buch von Róža Domašcyna, das 1991 in deutscher Sprache erschien, hieß ,Zaungucker‘, und dieser Titel wurde Programm für die Schriftstellerin. Sie lebt und schreibt auf beiden Seiten des Zauns. Mit schöner Selbstverständlichkeit wechselt sie zwischen dem Sorbischen und dem Deutschen, zwischen Lyrik und Prosa, Ironie und Andacht, Ernst und Spiel. In ihrem Doppelland zeigt sie fantastische Sprachkunststücke. Ihre Texte bestechen durch originelle Bilder, poetische Klänge und einen vertrackten Hintersinn. Den Stoff holt Róža Domašcyna oft aus ihrer Umgebung. Kritisch beobachtet sie die Umbrüche in den Dörfern der Lausitz – im Kleinen entdeckt sie eine ganze Welt.“
Der Jury gehören der Verleger Andreas Heidtmann, die Schriftstellerin Undine Materni sowie die Journalisten und Literaturkritiker Karin Großmann, Katrin Wenzel und Dr. Tomas Gärtner an.
Róža Domašcyna wurde 1951 in Zerna bei Kamenz (Oberlausitz) geboren und lebt heute als freischaffende Autorin in Bautzen. Sie hat zahlreiche Lyrikbände veröffentlicht, darunter auch Künst¬ler¬bücher. Zudem hat sie Nach¬dichtungen verfasst, Theater¬stücke herausgegeben, Hör¬spiele und Features veröffentlicht.
2016 hatte sie ein Literaturstipendium auf dem Künstlerhof Schreyahn.