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Zum Tod von Guntram Vesper

Gepostet von am Oktober 26, 2020 in Allgemein | Keine Kommentare

Zum Tod von Guntram Vesper

„Wir dürfen unser / Leben / nicht beschreiben, wie wir es / gelebt haben / sondern müssen es / so leben / wie wir es erzählen werden: / Mitleid / Trauer und Empörung.“ aus Landmeer

Am 22.10.2020 ist Gutram Vesper in Göttingen im Alter von 79 Jahren gestorben. Er wurde 1941 in der sächsischen Kleinstadt Frohburg geboren. Im Alter von 16 Jahren floh die Familie aus Frohburg über Westberlin in die Bundesrepublik. Er studierte Germanistik und Geschichte in Gießen und wechselte noch im selben Jahr an die Universität in Göttingen. Nach Buchveröffentlichungen, Hörspielproduktionen und Presseaufträgen entschied sich Vesper für eine freiberufliche Tätigkeit als Schriftsteller. Gutram Vesper war 1983 und 1999 Stipendiat im Künstlerhof. Er war gern und oft im Wendland und hinterläßt auch hier viele Freunde.

Guntram Vespers Werk wurde vielfach ausgezeichnet. 2016 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse für sein bei Schöffling&Co. erschienenes Opus Magnum „Frohburg“, das er bei seinem letzten Besuch in Schreyahn am 18. Juni 2017 vorstellte.

Hier 2 sehr persönliche Nachrufe auf ihn:

https://www.welt.de/kultur/article218360206/Zum-Tode-von-Guntram-Vesper-Mein-Freund-und-die-Woelfe.html

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-tod-des-lyrikers-guntram-vesper-er-ist-sich-immer-treu.1013.de.html?dram:article_id=486270

27.09.2020 um 16 Uhr Lesung mit Güner Yasemin Balci

Gepostet von am August 25, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

27.09.2020 um 16 Uhr Lesung mit Güner Yasemin Balci

Gastveranstaltung der Reihe Zusammenleben: Wurzeln und Wandel Sonntag, den 27.09.2020 um 16 Uhr im Garten

Güner Yasemin Balci liest aus ihren Büchern „Arabboy“ und „ArabQueen“ (S. Fischer Verlag )

Foto Andreas Labes

Inhalt: Arabboy. Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid A.

Rashid, Sohn einer libanesisch-palästinensischen Familie, ist weder Deutscher noch Libanese oder Palästinenser, er ist ein »Arabboy«, so nennt er sich in den einschlägigen Chaträumen, die er und seine Kumpel mit selbstgemachten Gewalt-Clips versorgen. Sie gehorchen dem Gesetz der Straße, auf der sich jeder sein Recht nehmen muss. Wer das nicht kann, wird zum »Opfer« – er ist dem Lebenskampf nicht gewachsen. Mit Hilfe von Aabid, der es vom Flüchtlingsjungen zum »Mega-Checker« im Rotlichtmilieu gebracht hat, macht Rashid kriminelle Karriere, bis er durch seine Drogensucht die Kontrolle über sein Leben verliert. Ihn rettet seine Verhaftung. Im Gefängnis wartet er auf seine Abschiebung – und Deutschland, das so verhasste Land, wird für ihn zum Inbegriff aller Sehnsüchte.

Inhalt : ArabQueen oder Der Geschmack der Freiheit

Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause die folgsame Tochter kurdischer Eltern, in der Welt außerhalb die selbstbewusste »ArabQueen«, die heimlich mit ihrer deutschen Freundin Lena Tanzen geht und Jungs trifft. Als sie ihren Cousin Walid heiraten soll, weiß Mariam, dass sie eine Entscheidung treffen muss, an der sie zu zerbrechen droht. Die Journalistin Güner Balci, die selbst jahrelang in einem Mädchentreff in Neukölln gearbeitet hat, erzählt eindrucksvoll am Schicksal Mariams, wie es ist, in zwei unvereinbaren Welten zu leben – für viele junge muslimische Frauen in Deutschland die bittere Realität – und welchen Preis die Freiheit hat.

Güner Yasemin Balci schreibt über Menschen, die nicht wissen, wohin sie gehören: über Muslime, die zwischen Freiheit und Regeltreue verloren gehen. Die Bücher „Arabboy“ und „ArabQueen“ von Güner Yasemin Balci basieren auf den Erfahrungen ihrer langjährigen Arbeit mit Jugendlichen aus türkischen und arabischen Familien in Berlin-Neuköllns sozialem Brennpunkt.

Eintritt: Für Jugendliche kostenfrei / Erwachsene: 8,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt

Mit Büchertisch

Einlass ab 15.30 Uhr  –  Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Voranmeldung erforderlich. Diese kann auf Homepage des Kulturvereins Platenlaase e.V., per E-Mail an kultur@platenlaase.de oder telefonisch unter 0175 – 52 70 777 (auch AB) vorgenommen werden. Ihre Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.

Konzept, Projektleitung und Moderation: Britta Gansebohm

Veranstalter: Kulturverein Platenlaase e.V. in Kooperation mit dem Künstlerhof Schreyahn

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinde Lüchow, dem Rotary Club Lüchow-Dannenberg und Voelkel Naturkostsäfte GmbH

20.09.2020 um 16 Uhr Lesung mit Shida Bazyar

Gepostet von am August 24, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

20.09.2020 um 16 Uhr Lesung mit Shida Bazyar

Gastveranstaltung der Reihe Zusammenleben: Wurzeln und Wandel

Sonntag, den 20.09.2020 um 16 Uhr im Garten

Shida Bazyar liest aus Nachts ist es leise in Teheran

Foto © Joachim Gern

Shida Bazyar erzählt in ihrem preisgekrönten Debütroman die Geschichte einer iranisch-deutschen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche Gegenwart. Von Behsad, dem jungen linken Revolutionär, von der Flucht nach der Machtübernahme der Mullahs. Ebenso von den Kindern, die in Deutschland aufwachsen und zwischen den Welten zu Hause sind. Revolution, Unterdrückung, Widerstand und der unbedingte Wunsch nach Freiheit sind Themenfelder, die in diesem Roman miteingewoben wurden.

Eintritt: Für Jugendliche kostenfrei / Erwachsene: 8,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt

Mit Büchertisch

Einlass ab 15.30 Uhr  –  Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Voranmeldung erforderlich. Diese kann auf Homepage des Kulturvereins Platenlaase e.V., per E-Mail an kultur@platenlaase.de oder telefonisch unter 0175 – 52 70 777 (auch AB) vorgenommen werden. Ihre Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.

Konzept, Projektleitung und Moderation: Britta Gansebohm

Veranstalter: Kulturverein Platenlaase e.V. in Kooperation mit dem Künstlerhof Schreyahn

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinde Lüchow, dem Rotary Club Lüchow-Dannenberg und Voelkel Naturkostsäfte GmbH

09.09.2020 um 19.00 Uhr Lesung mit Nina Bussmann

Gepostet von am August 21, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

09.09.2020 um 19.00 Uhr Lesung mit Nina Bussmann

Am 09.09.2020 um 19.00 Uhr stellt unsere derzeitige Stipendiatin Nina Bussmann ihr aktuelles Buch „Dickicht“ im Garten des Künstlerhofes vor.

Auf eigene Faust auszunüchtern, schaffen die wenigsten. Wer mit dem Trinken aufhören will, sollte Anschluss an eine Gruppe suchen. Die suchtkranke Ruth kennt solche Lehren, glaubt aber nicht daran. Allein kommt sie am besten zurecht. Als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus aufwacht, braucht sie jedoch Unterstützung und wendet sich an eine Mitpatientin, Katja. Der passiert das ständig, Leute bitten sie um einen Gefallen, eine Unterschrift, etwas Kleingeld. Helfen gibt ihr ein gutes Gefühl, auch wenn sie weiß, dass sie sich später nur schwer abgrenzen kann. Sie merkt bald, Ruth zu mögen ist nicht leicht. Und es gibt noch andere, die sich darum bemühen – Max, der sie mit seinem linken Kollektiv beim Kampf gegen die neue Vermieterin unterstützen wollte. Katja kennt ihn nur aus Erzählungen und empfindet Eifersucht. Was ist das für einer, der angeblich nie die Geduld verliert, keine feste Widerstandsfläche bietet?

Mit Büchertisch

Das Bildrecht liegt bei © Heike Steinweg

Eine Reservierung unter Angabe Ihrer Kontaktdaten ist erforderlich unter c.hoefges@web.de oder auf die Mailbox folgender Mobilnummer: 0179 5078947
Einlass ab 18.30 Uhr  – Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Eintritt 8/4 Euro

06.09.2020 um 16:00 Uhr Lesung mit Emilia Smechowski

Gepostet von am Juli 27, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

06.09.2020 um 16:00 Uhr Lesung mit Emilia Smechowski

Gastveranstaltung der Reihe Zusammenleben: Wurzeln und Wandel

Sonntag, den 06.09.2020 um 16.00 Uhr im Garten

Emilia Smechowski in Lesung und Gespräch zu ihrem Buch „Wir Strebermigranten“ ((Hanser Berlin, 2017)

Foto ©Anna Szkoda

Emilia Smechowski erzählt die Geschichte ihrer Familie, die in den 1980ern aus Polen nach Deutschland kam. Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren – raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr später hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerwünscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erzählt Emilia Smechowski die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung.

Eintritt: Für Jugendliche kostenfrei / Erwachsene: 8,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt

Mit Büchertisch

Einlass ab 15.30 Uhr  – Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Voranmeldung erforderlich. Diese kann auf Homepage des Kulturvereins Platenlaase e.V., per E-Mail an kultur@platenlaase.de oder telefonisch unter 0175 – 52 70 777 (auch AB) vorgenommen werden. Ihre Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.

Konzept, Projektleitung und Moderation: Britta Gansebohm

Veranstalter: Kulturverein Platenlaase e.V. in Kooperation mit dem Künstlerhof Schreyahn

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinde Lüchow, dem Rotary Club Lüchow-Dannenberg und Voelkel Naturkostsäfte GmbH

30.08.2020 um 16.00 Uhr Lesung mit Dilek Güngör

Gepostet von am Juli 27, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

30.08.2020 um 16.00 Uhr Lesung mit Dilek Güngör

Gastveranstaltung der Reihe Zusammenleben: Wurzeln und Wandel

Sonntag, den 30.08.2020 um 16.00 Uhr im Garten

Dilek Güngör in Lesung und Gespräch zu ihrem Roman

„Ich bin Özlem“ (Verbrecher Verlag, 2019 )

Foto ©Ingrid Hertfelder

Die dritte Autorin, die für die Veranstaltungsreihe „Zusammenleben – Wurzeln und Wandel“ ins Wendland reist, ist Dilek Güngör.

»Meine Eltern kommen aus der Türkei.« Alle Geschichten, die Özlem über sich erzählt, beginnen mit diesem Satz. Nichts hat sie so stark geprägt wie die Herkunft ihrer Familie, glaubt sie. Doch noch viel mehr glaubten das ihre Kindergärtnerinnen, die Lehrer, die Eltern ihrer Freunde, die Nachbarn. Özlem begreift erst als erwachsene Frau, wie stark sie sich mit dieser Zuschreibung identifiziert hat. Aber auch wie viel Einfluss andere darauf haben, wer wir sind. Özlems Wut darüber bahnt sich ihren Weg, leise zunächst, dann allerdings, bei einem Streit mit ihren Freunden, ungebremst: Von Rassismus ist die Rede und von Selbstmitleid, von Scham und Neid, von Ausgrenzung und Minderwertigkeitsgefühlen. Ihre Geschichte will Özlem von nun an selbst bestimmen und selbst erzählen. Wie das geht, muss sie erst noch herausfinden.

Mit genauem Blick beschreibt Dilek Güngör, welche Kraft es kostet, sich in einer Gesellschaft zu behaupten, die besessen ist von der Frage nach Zugehörigkeit, Identität und der »wahren« Herkunft.

Eintritt: Für Jugendliche kostenfrei / Erwachsene: 8,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt

Mit Büchertisch

Einlass ab 15.30 Uhr  – Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Voranmeldung erforderlich. Diese kann auf Homepage des Kulturvereins Platenlaase e.V., per E-Mail an kultur@platenlaase.de oder telefonisch unter 0175 – 52 70 777 (auch AB) vorgenommen werden. Ihre Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.

Konzept, Projektleitung und Moderation: Britta Gansebohm

Veranstalter: Kulturverein Platenlaase e.V. in Kooperation mit dem Künstlerhof Schreyahn

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinde Lüchow, dem Rotary Club Lüchow-Dannenberg und Voelkel Naturkostsäfte GmbH

07.08. 2020 um 19:30 Uhr Lesung mit Carmen Francesca Banciu

Gepostet von am Juli 20, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

07.08. 2020 um 19:30 Uhr Lesung mit Carmen Francesca Banciu

Gastveranstaltung der Reihe Zusammenleben: Wurzeln und Wandel

Freitag, den 07.08. 2020 um 19:30 Uhr im Garten

Carmen Francesca Banciu liest aus „Lebt wohl, ihr Genossen und Geliebten“ PalmArt Press 2018

Foto ©Marijuana Gheorghiu

Die zweite Autorin, die für die Veranstaltungsreihe „Zusammenleben – Wurzeln und Wandel“ ins Wendland reist, ist Carmen Francesca Banciu.

„Lebt wohl, ihr Genossen und Geliebten“ begleitet Maria-Maria, die nach Rumänien reist, um ihren verunglückten Vater zu besuchen und ihn, trotz seiner besitzergreifenden Geliebten, zu betreuen. In seinen Augen hat sie, die Tochter, die reale Utopie der kommunistischen Gesellschaft verraten. Sie wiederum erkennt in ihm ausschließlich den festgefahrenen Parteirhetoriker, der sich als moralische Instanz aufspielte, anderen Opfer abverlangte, aber selbst ein bigottes Leben führte.

Das Buch handelt vom Tod eines vermeintlichen Patrioten, für den Vaterland, Partei und der Aufbau einer neuen Gesellschaft stets den wichtigsten Platz in seinem Leben einnahmen, und von der Liebe, die man sich von den Eltern erhofft, die einem versagt bleibt, und die man selbst zu geben vielleicht nicht imstande ist.

Die versartige Sprache des Romans überträgt die Dramatik der zwischenmenschlichen Beziehungen direkt auf die Leser, die dadurch Teil des Erzählten werden. Ihr Abgesang auf die ideologische Überhöhung der Familie, der Partei und des Vaterlandes steckt voller Mut und Aktualität.

Eintritt: Für Jugendliche kostenfrei / Erwachsene: 8,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt

Mit Büchertisch

Einlass ab 19:00 Uhr  – Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Voranmeldung erforderlich. Diese kann auf Homepage des Kulturvereins Platenlaase e.V., per E-Mail an kultur@platenlaase.de oder telefonisch unter 0175 – 52 70 777 (auch AB) vorgenommen werden. Ihre Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.

Konzept, Projektleitung und Moderation: Britta Gansebohm

Veranstalter: Kulturverein Platenlaase e.V. in Kooperation mit dem Künstlerhof Schreyahn

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinde Lüchow, dem Rotary Club Lüchow-Dannenberg und Voelkel Naturkostsäfte GmbH

AUSVERKAUFT 31.07.2020 um 19.30 Lesung mit Jan Peter Bremer

Gepostet von am Juli 20, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

AUSVERKAUFT  31.07.2020 um 19.30 Lesung mit Jan Peter Bremer

Gastveranstaltung der Reihe Zusammenleben: Wurzeln und Wandel

Jan Peter Bremer liest aus „Der junge Doktorand“ Berlin Verlag 2019

Foto ©Andreas Hornoff

Nach „Der amerikanische Investor“ gelingt dem vielfach preisgekrönten und in Gümse aufgewachsene Autor Jan Peter Bremer eine wunderbare Gesellschaftsparabel über unser allgegenwärtiges Bedürfnis gesehen zu werden. Zwei Jahre schon warten die Greilachs mit an Verzweiflung grenzender Vorfreude auf die Ankunft eines jungen Doktoranden in ihrer abgelegenen Mühle auf dem Land. Er soll dem alternden Maler Günter Greilach zu neuem Ruhm verhelfen. Für seine Frau Natascha dagegen wird er zum Lichtblick ihrer Alltagsroutine. Doch als der junge Mann nach mehreren Absagen plötzlich doch vor ihrer Tür steht, kommt alles anders als selbst in wildesten Träumen ausgemalt.

Freitag, den 31. Juli 2020 um 19:30 Uhr im Garten

Eintritt: Für Jugendliche kostenfrei / Erwachsene: 8,00 Euro / 4,00 Euro ermäßigt

Mit Büchertisch

Einlass ab 19:00 Uhr  – Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln

Voranmeldung erforderlich. Diese kann auf Homepage des Kulturvereins Platenlaase e.V., per E-Mail an kultur@platenlaase.de oder telefonisch unter 0175 – 52 70 777 (auch AB) vorgenommen werden. Ihre Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.

Konzept, Projektleitung und Moderation: Britta Gansebohm

Veranstalter: Kulturverein Platenlaase e.V. in Kooperation mit dem Künstlerhof Schreyahn

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Samtgemeinde Lüchow, dem Rotary Club Lüchow-Dannenberg und Voelkel Naturkostsäfte GmbH

ABSAGE 40 Jahre Stipendiatenstätte

Gepostet von am März 2, 2020 in Allgemein | Keine Kommentare

ABSAGE                                       40 Jahre Stipendiatenstätte

Das geplante Sommerfest am 20. Juni 2020 muss leider ausfallen

Liebe Interessierte, Freundinnen und Freunde des Künstlerhofes,

wir haben uns sehr darauf gefreut, mit Ihnen ein schönes Fest anlässlich des über 40-jährigen Bestehens der Stipendiatenstätte zu feiern. Die Einladungen waren schon fast verschickt und unsere Vorbereitungen in vollem Gange. Schweren Herzens haben wir uns nun entschieden, das Fest aufgrund der Corona-Ereignisse auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

ABSAGE 29.04.2020 Lesung mit Ulla Lenze

Gepostet von am Februar 7, 2020 in Lesung | Keine Kommentare

ABSAGE    29.04.2020     Lesung mit Ulla Lenze

Der Empfänger

Ulla Lenze legt einen wirkmächtigen Roman über die Deutschen in Amerika während des Zweiten Weltkriegs vor. Die Geschichte über das Leben des rheinländischen Auswanderers Josef Klein, der in New York ins Visier der Weltmächte gerät, leuchtet die Spionagetätigkeiten des Naziregimes in den USA aus und erzählt von politischer Verstrickung fernab der Heimat.

Vor dem Kriegseintritt der Amerikaner brodelt es in den Straßen New Yorks. Antisemitische und rassistische Gruppierungen eifern um die Sympathie der Massen, deutsche Nationalisten feiern Hitler als den Mann der Stunde. Der deutsche Auswanderer Josef Klein lebt davon relativ unberührt; seine Welt sind die multikulturellen Straßen Harlems und seine große Leidenschaft das Amateurfunken. Doch Josefs technische Fähigkeiten im Funkerbereich erregen die Aufmerksamkeit einflussreicher Männer, und noch ehe er das Geschehen richtig deuten kann, ist Josef bereits ein kleines Rädchen im Getriebe des Spionagenetzwerks der deutschen Abwehr. Sein verhängnisvoller Weg führt ihn später zur Familie seines Bruders nach Neuss, die den Aufstieg und Fall der Nationalsozialisten aus der deutschen Innenperspektive erfahren hat, und letztendlich nach Südamerika, wo ihn Jahre später eine Postsendung aus Neuss erreicht. Deren Inhalt: eine Stern-Reportage über den Einsatz des deutschen Geheimdienstes in Amerika.

Die Veranstaltung muss leider ausfallen.