17.07.2026 um 19:30 Uhr: Herzliche Einladung zur Premiere des Friedrich-Schiller-Abends „Freude, schöner Götterfunken…“

Gepostet von am Juli 3, 2026 in Allgemein

Texte von Friedrich Schiller – Vorgetragen von den Schauspieler:innen Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer

Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer stehen lächelnd vor einem Konzertflügel auf einer Bühne.


Herzliche Einladung

Moderation: Britta Gansebohm & Gerhard Harder

Ort: Künstlerhof Schreyahn, Rundling 19, 29462 Wustrow

Kulturbeitrag: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro

Da die Plätze begrenzt sind, wird eine Anmeldung empfohlen unter info@salonkultur.de

©Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer, Foto von privat

  • Parkplätze werden direkt nebenan auf dem Hof der Familie Oelke zur Verfügung gestellt. Bitte nicht im Rundling auf Rasenflächen parken.
  • Getränke, Kaffee, Kuchen und Brot auf Spendenbasis  
  • Der Künstlerhof Schreyahn ist barrierefrei   
  • Buchhandlung: Doris Haase-Mohrmann, Buch und Musik, Hitzacker

Friedrich Schiller gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Dramatiker, der sich in seinen Werken zu den Themen Freiheit, Frieden, Freundschaft und Freude äußerte. Außerdem gilt er als Schlüsselfigur der Weimarer Klassik, die er gemeinsam mit Johann Wolfgang von Goethe prägte. Er ist vor allem für seine theatralischen Werke bekannt, die Freiheitsideale, Humanität und Gerechtigkeit thematisieren, wobei seine Stücke bis heute zum Standardrepertoire deutschsprachiger Theater gehören.

Zu seinen berühmtesten Dramen zählen: Die Räuber (1782): Sein Durchbruchswerk, das den Sturm und Drang definierte. Kabale und Liebe (1784): Ein bürgerliches Trauerspiel über Klassenkonflikte. Wilhelm Tell (1804) und Maria Stuart (1800): Historische Dramen, die seinen Ruf als Meister der Epoche festigten. Wallenstein-Trilogie: Ein zentrales Werk seiner historischen Dramatik. Neben der Dramatik ist Schiller für seine Lyrik und Balladen berühmt, insbesondere für das „An die Freude“.

Friedrich Schiller schrieb die Ode „An die Freude“ (ursprünglich „Freude, schöner Götterfunken“) im Sommer 1785 in Dresden. Das Gedicht gilt als eines der berühmtesten Werke der deutschen Literatur, das die Freude als universelle, verbindende Kraft zwischen allen Menschen und der Natur feiert. Schiller beschreibt die Freude als eine göttliche Kraft („Tochter aus Elysium“), die gesellschaftliche Spaltungen überwindet und alle Menschen freundschaftlich-geschwisterlich miteinander verbindet. Die Ode erlangte weltweite Berühmtheit durch die Vertonung im vierten Satz der 9.  Sinfonie von Ludwig van Beethoven (uraufgeführt 1824). Der berühmte Refrain „Seid umschlungen, Millionen!  / Diesen Kuß der ganzen Welt!“ ruft zu universeller Einheit auf.  Der Text besingt das klassische Ideal einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen, die durch Freude und Freundschaft verbunden sind. Diese Version diente später als Vorlage für die Europahymne.  Seit 1972 ist die Melodie aus Beethovens Sinfonie die Hymne der Europäischen Union.

Zusätzlich leistete der ausgebildete Arzt als Philosoph und Historiker bedeutende Beiträge zur Ästhetik und Geschichtsschreibung, etwa in seinen Abhandlungen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ und der „Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs“.

Friedrich Schiller gilt neben Goethe als zentrale Gestalt der deutschen Literaturgeschichte, dessen Texte bis heute als Aufruf gegen ungerechte Systeme und für die menschliche Selbstbestimmung gelesen werden. Er gilt als einer der bedeutendsten Freiheitsdenker der deutschen Literatur, für den Freiheit der Universalschlüssel zu seinem gesamten Werk ist.  Schiller definierte Freiheit als die Fähigkeit zur Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von äußeren Zwängen.

Claudia Jakobshagen und Klaus Schaefer haben langjährige Erfahrung als Schauspieler im Theater, Film und Fernsehen.

Claudia Jakobshagen

absolvierte nach dem Studium der Germanistik eine Schauspielausbildung bei Prof.Erika Dannhoff.(HdK Berlin). Sie war u.a. Sprecherin und Moderatorin beim rbb, NDR und MDR und durchlief viele Stationen als Schauspielerin: u.a. „The Forest“ mit Robert Wilson in Berlin, München, New York, Theater Halberstadt -Spelunkenjenny in der Dreigroschenoper, spielte als Gast am Maxim-Gorki-Theater Berlin, Komödien in Chicago und Teneriffa und die Titelrollen in Anita Berber und Mata Hari in der Kleinen Nachtrevue und in Maria Callas von Andreas Riga.

2022 spielte Claudia die Rolle der „Mamy“ in „8 Frauen“ von Robert Thomas in der Regie von Gabriele Gysi.

Seit 2024 ist sie als Schauspielerin im Entertainment Ensemble der „Mein Schiff“-Flotte.

Auch in verschiedenen TV und Kinoproduktionen konnte man Claudia Jakobshagen sehen. U.a. Polizeiruf 110, Wolffs Revier, Unser Charly, Rosinenbomber und „Die fetten Jahre sind vorbei“.

Klaus Schaefer

absolvierte eine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin mit Schwerpunkt Chanson.

Er arbeitete als Sänger, Texter, Komponist mit der Rockgruppe „Scheselong“ zusammen, mit der er mehrere Platten produzierte und Fernsehauftritte hatte.

Als Schauspieler arbeitete er u.a. beim Berliner Satiretheater, im Kriminaltheater und in verschiedenen Kabarettprogrammen.

Er war u.a. zehn Jahre bei den „Stachelschweinen“ engagiert.

Auch in verschiedenen Musicals und Fernsehserien war Klaus Schaefer zu sehen. Zudem ist er seit über zehn Jahren auf Kreuzfahrtschiffen als Schauspieler engagiert.

Kontakt:

Britta Gansebohm

Künstlerische Leitung der Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn

& Der Literarische Salon

Buchpräsentationen • Literaturfestivals

Konzeption • Organisation • Moderation

Mobil: +49-(0)175-52 70 777

E-Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de

Info: kuenstlerhof-schreyahn.de