07.12.2018 Die Herbstköchin – Eine kulinarische Reise um die Welt mit Stopp in Schreyahn

„Dies hier ist ein Sinnenbuch, die Geschichte einer Köchin. Sie richtet sich gegen die Geringschätzung der Dinge. Sie will jener Einfachheit Ehre erweisen, die nur durch äußerste Hingabe zu erreichen ist – und den Menschen, die Tag um Tag ihr Bestes dafür geben.“ So schließt Gabriela Jaskulla ihren Roman Herbstköchin. Gianna ist jung, temperamentvoll und ehrgeizig – und sie möchte unbedingt Köchin werden. Und zu den Besten gehören. Wo könnte sie das besser lernen als bei den Sterneköchen? Und so führt sie ihre Reise von der Heimatstadt Regensburg über Kopenhagen und Navarra bis nach New Mexico. An vier aufregenden Stationen lernt sie nicht nur die unterschiedlichen Kochstile berühmter und eigenwilliger Kollegen kennen, sondern erlebt auch ein Auf und Ab der Gefühle: Sie ist verliebt – und gleich in zwei Männer, in zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während der eine Geborgenheit und Beständigkeit verspricht, verlockt der andere zu immer neuen, riskanten Abenteuern. Nach und nach entdeckt Gianna worauf es im Leben wirklich ankommt … Eine genussvolle Lesung mit Leckereien passend zum Buch Beginn 19.30 Uhr in der großen Diele – mit...

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Róža Domašcyna erhält den Sächsischen Literaturpreis 2018

Mit dem Sächsischen Literaturpreis 2018 wird die auf Deutsch und Sorbisch schreibende Autorin und Übersetzerin Róža Domašcyna geehrt. Der Preis wird während einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Landnahme“ des Sächsischen Literaturrates im Herbst des Jahres an die Autorin übergeben. „Mit der Verleihung des Literaturpreises würdigen wir ausdrücklich Frau Domašcynas umfangreiches sorbisches und deutschsprachiges literarisches Werk und möchten zudem die Öffentlichkeit auf diese großartige Autorin aufmerksam machen.“, so Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Jurymitglied Karin Großmann begründet: „Das erste Buch von Róža Domašcyna, das 1991 in deutscher Sprache erschien, hieß ,Zaungucker‘, und dieser Titel wurde Programm für die Schriftstellerin. Sie lebt und schreibt auf beiden Seiten des Zauns. Mit schöner Selbstverständlichkeit wechselt sie zwischen dem Sorbischen und dem Deutschen, zwischen Lyrik und Prosa, Ironie und Andacht, Ernst und Spiel. In ihrem Doppelland zeigt sie fantastische Sprachkunststücke. Ihre Texte bestechen durch originelle Bilder, poetische Klänge und einen vertrackten Hintersinn. Den Stoff holt Róža Domašcyna oft aus ihrer Umgebung. Kritisch beobachtet sie die Umbrüche in den Dörfern der Lausitz – im Kleinen entdeckt sie eine ganze Welt.“ Der Jury gehören der Verleger Andreas Heidtmann, die Schriftstellerin Undine Materni sowie die Journalisten und Literaturkritiker Karin Großmann, Katrin Wenzel und Dr. Tomas Gärtner an. Róža Domašcyna wurde 1951 in Zerna bei Kamenz (Oberlausitz) geboren und lebt heute als freischaffende Autorin in Bautzen. Sie hat zahlreiche Lyrikbände veröffentlicht, darunter auch Künst¬ler¬bücher. Zudem hat sie Nach¬dichtungen verfasst, Theater¬stücke herausgegeben, Hör¬spiele und Features veröffentlicht. 2016 hatte sie ein Literaturstipendium auf dem Künstlerhof...

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Inger-Maria Mahlke gewinnt den Deutschen Buchpreis 2018

Unsere derzeitige Stipendiatin Inger-Maria Mahlke hat heute mit ihrem Roman Archipel den Deutschen Buchpreis 2018 gewonnen. Der Preis wird immer zu Beginn der Frankfurter Buchmesse an die beste literarische Neuerscheinung vergeben. Nach fünf Jahren geht der Preis erstmals wieder an eine Autorin. Er ist mit 25.000€ dotiert. Die Begründung der Jury: „Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar. Faszinierend ist der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen.“ Am 24. August 2018 hat Mahlke in einer Vorpremiere im Künstlerhof aus ihrem Roman gelesen. Die Stipendiatenstätte Künstlerhof Schreyahn gratuliert ganz herzlich zu diesem...

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16.11.2018 GESCHÖPFE – Thomas B. Schumann präsentiert die Autobiographie von Judith Kerr

Anlässlich des 95.Geburtstags der weltberühmten Kinderbuchautorin und Illustratorin Judith Kerr am 16. Juni 2018 erschien ihre Autobiographie “Geschöpfe. Mein Leben und Werk”, übersetzt aus dem Englischen von Ute Wegmann, im Verlag Edition Memoria. Der Verlag Edition Memoria ist der einzige Verlag in Deutschland, der ausschließlich Werke von Exilautoren veröffentlicht. Thomas B. Schumann, der Verleger der Edition Memoria, bringt die Autobiografie dieser großartigen Autorin ins Wendland. Die Schauspielerin Ingrid Birkholz wird Judith Kerr ihre Stimme leihen. „Dieses Buch ist den eineinhalb Millionen jüdischen Kindern mit all ihren ungemalten Bildern gewidmet, die nicht so viel Glück hatten wie ich“, steht am Ende. Judith Kerrs Geschichte ist ungewöhnlich und doch auch typisch für einige Schicksale im 20. Jahrhundert: Nach der Flucht wollten die Kerrs das gerettete Leben unbedingt gut nutzen. Geschöpfe ist eine reich bebilderte Autobiografie der Schöpferin von Klassikern wie „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, „Ein Tiger kommt zum Tee“ und der „Mog“-Serie – von der Berliner Kindheit über die Emigration in die Schweiz und nach Paris bis zur Ausbildung und dem Wirken in London. Das besondere Vergnügen liegt darin, dass sie – begleitet von einer Schatzkiste voller Illustrationen, Fotos und Erinnerungsstücken – die Geschichte ihres Lebens gewohnt warmherzig selber erzählt. Alles das gibt unvergessliche Einblicke in ein von Kindheit an bewegtes Leben und in den kreativen Entstehungsprozess der beliebten Geschichten. Beginn 19.30 Uhr in der großen Diele – mit...

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19.10.2018 Das Kaff – Jan Böttcher liest aus seinem Lüneburg-Roman

Familie, Freunde, Erinnerung? Darauf hat Architekt Michael Schürtz nie etwas gegeben. Er ist für die Karriere in die Großstadt gezogen und kehrt nur widerwillig für einen Bauleiterjob in seinen Heimatort zurück. Doch die Menschen kommen ihm näher, als er möchte. Und irgendwann muss er einsehen, dass er nie mehr war als das: ein Nobody aus einem Kaff in der norddeutschen Tiefebene. Und dass sein Leben hier und jetzt beginnen kann. »Mit viel Witz und leiser Wehmut erzählt Jan Böttcher von der Rückkehr ins Kaff als Rückkehr zum Ich.« Benedict Wells »Das Kaff zeigt eindrücklich die Unterschiede zwischen Stadt und Land, Oben und Unten, die kulturelle Kluft. Hier wird der Riss spürbar, der die Welt zurzeit spaltet. Wer die Gegenwart verstehen will, muss Jan Böttcher lesen.« Jan Brandt Freitag, 19.10.2018 Beginn 19.30 Uhr in der großen Diele – mit...

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