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Langensalza 1866, Niedersachsen 1946 und wir 2016

Gepostet von am Oktober 12, 2016 in Lesung, Vortrag | Keine Kommentare

Dienstag, 1. November 2016, 19:30 Uhr

Wappen NiedersachsenDer Wendländische Geschichts- und Altertumsverein e.V. (WGAV) aus Lüchow (Wendland) lädt ein zu dem Vortrag „Langensalza 1866, Niedersachsen 1946 und wir 2016“. Er findet am Dienstag, den 1. November 2016, dem 70. Jahrestag der Gründung des Bundeslandes Niedersachsen, um 19.30 Uhr im Künstlerhof statt. Der Referent Axel Kahrs wird den Spuren der niedersächsischen Landesgeschichte auch anhand literarischer Zeugnisse nachgehen und darüber nachdenken, inwieweit auch wir heute noch von den Konflikten der damaligen Zeit (die Welfen und ihre Politik, Hannover versus Preußen, Heimattreue und Widerstand) geprägt sind. Eine kleine Bilderschau zum Thema schließt den Vortrag ab.

Willkommen und Abschied – Ein Abend der Schreyahner Stipendiaten mit Bernd Wagner und Roza Domascyna

Gepostet von am September 11, 2016 in Lesung | Keine Kommentare

Freitag, den 23. September 2016, 19.30 Uhr, Große Diele im Künstlerhof

Bernd Wagner musste als Schriftsteller die DDR wegen seiner kritischen Schriften verlassen. Nun hat er sommers 2016 drei Monate lang in und um Schreyahn die ehemalige Zonengrenzregion des Wendlandes erkundet. Seine kritisch-liebvollen Notizen fasste er in seinem Buch „Unter Tieren – Schreyahner Journal“ zusammen, aus dem er Auszüge vortragen wird. Eine spannende Begegnung mit uns selbst …

Eine eher schwesterlich-brüderliche Begegnung wird es geben, wenn im zweiten Teil die jetzige Stipendiatin Roza Domascyna aus ihrem umfas-senden Werk vorlesen wird: Sie ist Sorbin mit Wohnsitz in Bautzen, ihre zweisprachige Literatur in Erzählung, Reportage und Gedicht ist die der Sorben und der wendischen Sprache, der Lausitzer und ihrer reichhaltigen kulturellen Tradition. Die Moderation und Gesprächsleitung hat Axel Kahrs.

Kulturfrühling Schreyahn: „Die Manns“

Gepostet von am April 8, 2016 in Lesung | Keine Kommentare

Lesung mit Tilmann LahmeTilmann Lahme

Am 22. Mai 2016 um 17 Uhr stellt der FAZ-Redakteur und Lüneburger Kulturwissenschaftler Tilmann Lahme seine Sicht auf die Familie des Lite-raturnobelpreisträgers vor: „Die Manns – Geschichte einer Familie“. Es ist eine neue, erhellende Chronik der berühmten und begabten, aber auch zerrissenen und streitbaren Manns. Die ZEIT fand: „ein feinmaschig recherchiertes, in angenehmstem Parlando geschriebenes und taktsicheres Werk, das in keiner Handbibliothek mehr wird fehlen dürfen.“ – Moderation Axel Kahrs.

Kulturfrühling Schreyahn: Konzert mit Tomasz Prasqual

Gepostet von am April 8, 2016 in Konzert | Keine Kommentare

Konzert „Drei Perspektiven“ zeigt Arbeitsweise des vielbeachteten VirtuosenPRASQUAL_Foto_Matthias_Baus_kleiner

Am 28. Mai 2016 um 19:00 Uhr schließt der Kulturfrühling Schreyahn für dieses Jahr: Der Komponist und Regisseur Tomasz Prasqual, Stipendiat des Künstlerhofs 2015, schlägt während seines dreiteiligen Konzertes den Bogen von Johann Sebastian Bach über eigene Arbeiten der Zeitgenössischen Musik, dem Zusammenspiel mit der Oboistin Hannah Weisbach bis zu elektronischer Musik, die Prasqual für das Ballett INFOLIA komponiert hat. Deutschlandradio Kultur sagt über den Künstler: „Eine ungewöhnliche Erscheinung in der zeitgenössischen Musik, quer zu allen Moden, Schulen und Strömungen: Das ist der 1981 in Polen geborene und in Köln lebende Komponist PRASQUAL. Schon der Name – stets in Versalien und ohne Vornamen – signalisiert den Anspruch: Diese Musik bewegt sich in großen Dimensionen.“

Walden Deluxe – Improvisation im Künstlerhof

Gepostet von am November 11, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Atelier mit AkkordmobilésMusik erleben, sie auch haptisch und optisch erfahrbar machen – diesem Ziel hat sich in Hannover lebende Künstler Jörg Hufschmidt verschrieben. Im Jahr 2014 hielt er sich für einige Wochen in der „Floodwater Residency“ in der Nähe von Gartow auf. Beeindruckt von der Natur und der besonderen Stimmung des Wendlands schuf Jörg Hufschmidt mehrere Stücke, die neben improvisierter Musik am Sonnabend, 14. November um 19:30 Uhr zu hören sein werden.

Seine Skulpturen und grafischen Arbeiten sind stets inspiriert von der Musik und der improvisatorischen Arbeit mit anderen Musikern, darunter Größen der Improvisationsmusik wie der Cellist Günther Christmann. Einfache, aber wirkungsvolle Skulpturen und Zeichnungen, die zum Beispiel auf der Snare-Drum, einer kleinen Trommel, entstehen, verknüpfen Musik und bildende Kunst.

Gastspiel im Künstlerhof: Paris bei Nacht

Gepostet von am November 11, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

original_parislanuit01„Paris la Nuit“ nennt sich das Trio, das auf Einladung des Partnervereins Lüchow-Céret am Freitag um 19.30 Uhr auf einem Chansonabend mit Gesang, Akkordeon und Gitarre und Stücken über Gipsy und Piaf und Aznavour unterhalten wird.  Der Eintritt kostet 12 Euro.

Konzert mit Stipendiaten am 1. November 2015, 15 Uhr

Gepostet von am Oktober 21, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Bildschirmfoto 2015-10-21 um 10.38.58Das Kammermusikensemble hand werk hat sich vor allem der undirigierten Kammermusik der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit verschrieben. In dem Konzert •SCHREYAHN• am 1. November werden ab 15:00 Uhr Stücke von Gordon Williamson (Hannover), Tobias Klich (Bremen) und Niklas Seidl (Köln) – allesamt Stipendiaten des Künstlerhofs Schreyahn –  zur Uraufführung gebracht. Die Stipendiaten des Künstlerhofs werden anwesend sein und über ihre Stücke sprechen.

Jan Decker stellt Hörspiel vor

Gepostet von am Oktober 5, 2015 in Lesung | Keine Kommentare

_MG_0656Der Dramatiker Jan Decker konstruiert in seinen Hörspielen mal schräge, mal ernste Geschichten: „Wenn es etwas zu erzählen gibt, dann muss ich das tun,“ sagt der schmale Mann mit den hellen Augen. Jan Decker lässt in seinem Hörspiel: „Gua Nim Washoe“ drei Affen sprechen: Gua, Nim und Washoe haben die menschliche Sprache erlernt und begreifen die Welt, in der sie leben, als eine grausame, menschengemachte und affenfeindliche. Sie sind allein, denn ihre Artgenossen bleiben stumm. Und doch setzen sich die drei zur Wehr: Am Ende liegt ein Forscher bewusstlos am Boden und die Käfige sind leer. Jan Decker stellt sein Hörspiel nur vier Wochen nach dessen Erstausstrahlung am 9. Oktober um 19:30 Uhr in der Großen Diele des Künstlerhofs vor.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-gua-nim-washoe/-/id=8986864/did=15936580/nid=8986864/sdpgid=1138916/1lyiitc/index.html

„Die Jägerin“ von Pauline de Bok – 2. Oktober 2015, 19:30 Uhr

Gepostet von am September 24, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Omslag De jaagster (400)Kurz vor dem Jahrestag der Wiedervereinigung liest die mehrfach ausgezeichnete Pauline de Bok ab 19:30 Uhr aus ihrem in den Niederlanden erschienenen Buch „Die Jägerin“ („de jaagster“), in dem sie die Forschungsergebnisse aus ihrer Zeit als Stipendiatin des Künstlerhofs mit der Geschichte einer Jägerin verbindet, die vor 1989 bei Blütlingen Kontakt zu Grenzsoldaten der DDR aufnahm. Die Veranstaltung wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Eintritt ist frei.

Wissenschaftlicher Leiter geehrt

Gepostet von am September 11, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Axel Kahrs erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande

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Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande wurde unser langjähriger künstlerischer Leiter Axel Kahrs am 4. September 2015 geehrt. Kahrs, der die Stipendiatenstätte seit März 2013 als wissenschaftlicher Leiter berät und begleitet, wurde die Ehrung von Lüchow-Dannenbergs Landrat Jürgen Schulz überreicht. Er brenne für seine Heimat, das Wendland, sagte Schulz in seiner Laudatio und hob hervor: Axel Kahrs habe mit „äußerstem Herzblut“ für Schreyahn gekämpft.

50 Freunde und Wegbegleiter und die aktuellen Stipendiaten waren in die Große Diele des Künstlerhofs gekommen, um mit Axel Kahrs die Ehrung zu feiern. „Wie ein Vater“ sei er für die Stipendiatenstätte, so sagte es der Komponist und Stipendiat Tomasz Prasqual in einem Brief, den er während der Veranstaltung vortrug.

Axel Kahrs dankte Familie, Freunden und Wegbegleitern für ihre Unterstützung, vor allem aber seiner Frau Christiane Beyer für ihre stete Arbeit an seiner Seite.