Aktuelles

„Pegasus in Gorleben – Literatur und Dichtung zum atomaren Konflikt“

Gepostet von am Januar 6, 2017 in Lesung, Theater, Vortrag | Keine Kommentare

Sonntag, den 26. Februar, 17 Uhr, Große Diele im Künstlerhof

Das geflügelte Pferd, seit der Antike Sinnbild für die freie Dichtung, gibt den Namen für eine Lesung im Künstlerhof Schreyahn mit literarischen Texten zum jahrzehntelangen Konflikt um atomaren Müll in Gorleben und anderswo.

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 40. Gründungsjubiläum der BI werden Schriftsteller und Schauspieler in Erinnerung rufen, was die Dichter und die Dichtung im heißen Kampf um das Atom zu sagen wussten: Der Autor Andreas Maier wird seinen schon fast legendären ZEIT-Artikel „Die Legende vom Salzstock“ lebendig werden lassen und seine Wanderung im Elbholz aus „Bullau“ schildern. Der Schauspieler Wolfgang Kaven liest die frühen Tagebücher von Hans Christoph Buch sowie Gedichte und Widerstands-Reden Nicolas Borns. Wolf Biermanns „Gorleben-Lied“ gehört ebenso dazu wie die von Ingrid Birkholz vorgetragenen Reflexionen von Christa Wolf, Dorothee Sölle und Marie Luise Kaschnitz: Kein idyllischer Rückblick, kein Poesiealbum, sondern engagierte Literatur, begleitend, zweifelnd, mahnend, anspornend, vorausschauend. Die Moderation hat Axel Kahrs. Der Eintritt ist frei, der Erkenntnisgewinn sicher.

Autorenlesung mit Ulrich Peltzer

Gepostet von am Oktober 12, 2016 in Lesung | Keine Kommentare

Ulrich Peltzer

Foto: A. Busch

Freitag, 14. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Große Diele im Künstlerhof

Der Schriftsteller Ulrich Peltzer gilt als renommierter Fachmann für politische Zeitdiagnose im Gegenwartsroman. Wenn er nun im Künstlerhof sein neues Werk „Das bessere Leben“ (2015) vorstellt, so finden seine Leser und Zuhörer wieder die schillernden Anti-Helden, schwankend zwischen Karriere und Idealismus in Zeiten der Finanzen und Globalisierung. Die Kritik lobte das Buch wegen der „aufgesprengten Sätze, der dem Alltag abgelauschten zerrissenen Dialoge, der farbigen Collagen und großzügigen Zeitsprünge“ (taz).

Die öffentliche Lesung ist Auftakt einer Tagung der Leuphana Universität Lüneburg über „Ästhetiken des Widerstands“, gefördert wird sie von der Lüchower Nicolas Born-Stiftung, Büchertisch der Alten-Jeetzel-Buchhandlung Lüchow.

Langensalza 1866, Niedersachsen 1946 und wir 2016

Gepostet von am Oktober 12, 2016 in Lesung, Vortrag | Keine Kommentare

Dienstag, 1. November 2016, 19:30 Uhr

Wappen NiedersachsenDer Wendländische Geschichts- und Altertumsverein e.V. (WGAV) aus Lüchow (Wendland) lädt ein zu dem Vortrag „Langensalza 1866, Niedersachsen 1946 und wir 2016“. Er findet am Dienstag, den 1. November 2016, dem 70. Jahrestag der Gründung des Bundeslandes Niedersachsen, um 19.30 Uhr im Künstlerhof statt. Der Referent Axel Kahrs wird den Spuren der niedersächsischen Landesgeschichte auch anhand literarischer Zeugnisse nachgehen und darüber nachdenken, inwieweit auch wir heute noch von den Konflikten der damaligen Zeit (die Welfen und ihre Politik, Hannover versus Preußen, Heimattreue und Widerstand) geprägt sind. Eine kleine Bilderschau zum Thema schließt den Vortrag ab.

Willkommen und Abschied – Ein Abend der Schreyahner Stipendiaten mit Bernd Wagner und Roza Domascyna

Gepostet von am September 11, 2016 in Lesung | Keine Kommentare

Freitag, den 23. September 2016, 19.30 Uhr, Große Diele im Künstlerhof

Bernd Wagner musste als Schriftsteller die DDR wegen seiner kritischen Schriften verlassen. Nun hat er sommers 2016 drei Monate lang in und um Schreyahn die ehemalige Zonengrenzregion des Wendlandes erkundet. Seine kritisch-liebvollen Notizen fasste er in seinem Buch „Unter Tieren – Schreyahner Journal“ zusammen, aus dem er Auszüge vortragen wird. Eine spannende Begegnung mit uns selbst …

Eine eher schwesterlich-brüderliche Begegnung wird es geben, wenn im zweiten Teil die jetzige Stipendiatin Roza Domascyna aus ihrem umfas-senden Werk vorlesen wird: Sie ist Sorbin mit Wohnsitz in Bautzen, ihre zweisprachige Literatur in Erzählung, Reportage und Gedicht ist die der Sorben und der wendischen Sprache, der Lausitzer und ihrer reichhaltigen kulturellen Tradition. Die Moderation und Gesprächsleitung hat Axel Kahrs.

Kulturfrühling Schreyahn: „Die Manns“

Gepostet von am April 8, 2016 in Lesung | Keine Kommentare

Lesung mit Tilmann LahmeTilmann Lahme

Am 22. Mai 2016 um 17 Uhr stellt der FAZ-Redakteur und Lüneburger Kulturwissenschaftler Tilmann Lahme seine Sicht auf die Familie des Lite-raturnobelpreisträgers vor: „Die Manns – Geschichte einer Familie“. Es ist eine neue, erhellende Chronik der berühmten und begabten, aber auch zerrissenen und streitbaren Manns. Die ZEIT fand: „ein feinmaschig recherchiertes, in angenehmstem Parlando geschriebenes und taktsicheres Werk, das in keiner Handbibliothek mehr wird fehlen dürfen.“ – Moderation Axel Kahrs.

Kulturfrühling Schreyahn: Konzert mit Tomasz Prasqual

Gepostet von am April 8, 2016 in Konzert | Keine Kommentare

Konzert „Drei Perspektiven“ zeigt Arbeitsweise des vielbeachteten VirtuosenPRASQUAL_Foto_Matthias_Baus_kleiner

Am 28. Mai 2016 um 19:00 Uhr schließt der Kulturfrühling Schreyahn für dieses Jahr: Der Komponist und Regisseur Tomasz Prasqual, Stipendiat des Künstlerhofs 2015, schlägt während seines dreiteiligen Konzertes den Bogen von Johann Sebastian Bach über eigene Arbeiten der Zeitgenössischen Musik, dem Zusammenspiel mit der Oboistin Hannah Weisbach bis zu elektronischer Musik, die Prasqual für das Ballett INFOLIA komponiert hat. Deutschlandradio Kultur sagt über den Künstler: „Eine ungewöhnliche Erscheinung in der zeitgenössischen Musik, quer zu allen Moden, Schulen und Strömungen: Das ist der 1981 in Polen geborene und in Köln lebende Komponist PRASQUAL. Schon der Name – stets in Versalien und ohne Vornamen – signalisiert den Anspruch: Diese Musik bewegt sich in großen Dimensionen.“

Walden Deluxe – Improvisation im Künstlerhof

Gepostet von am November 11, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Atelier mit AkkordmobilésMusik erleben, sie auch haptisch und optisch erfahrbar machen – diesem Ziel hat sich in Hannover lebende Künstler Jörg Hufschmidt verschrieben. Im Jahr 2014 hielt er sich für einige Wochen in der „Floodwater Residency“ in der Nähe von Gartow auf. Beeindruckt von der Natur und der besonderen Stimmung des Wendlands schuf Jörg Hufschmidt mehrere Stücke, die neben improvisierter Musik am Sonnabend, 14. November um 19:30 Uhr zu hören sein werden.

Seine Skulpturen und grafischen Arbeiten sind stets inspiriert von der Musik und der improvisatorischen Arbeit mit anderen Musikern, darunter Größen der Improvisationsmusik wie der Cellist Günther Christmann. Einfache, aber wirkungsvolle Skulpturen und Zeichnungen, die zum Beispiel auf der Snare-Drum, einer kleinen Trommel, entstehen, verknüpfen Musik und bildende Kunst.

Gastspiel im Künstlerhof: Paris bei Nacht

Gepostet von am November 11, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

original_parislanuit01„Paris la Nuit“ nennt sich das Trio, das auf Einladung des Partnervereins Lüchow-Céret am Freitag um 19.30 Uhr auf einem Chansonabend mit Gesang, Akkordeon und Gitarre und Stücken über Gipsy und Piaf und Aznavour unterhalten wird.  Der Eintritt kostet 12 Euro.

Konzert mit Stipendiaten am 1. November 2015, 15 Uhr

Gepostet von am Oktober 21, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Bildschirmfoto 2015-10-21 um 10.38.58Das Kammermusikensemble hand werk hat sich vor allem der undirigierten Kammermusik der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit verschrieben. In dem Konzert •SCHREYAHN• am 1. November werden ab 15:00 Uhr Stücke von Gordon Williamson (Hannover), Tobias Klich (Bremen) und Niklas Seidl (Köln) – allesamt Stipendiaten des Künstlerhofs Schreyahn –  zur Uraufführung gebracht. Die Stipendiaten des Künstlerhofs werden anwesend sein und über ihre Stücke sprechen.

Jan Decker stellt Hörspiel vor

Gepostet von am Oktober 5, 2015 in Lesung | Keine Kommentare

_MG_0656Der Dramatiker Jan Decker konstruiert in seinen Hörspielen mal schräge, mal ernste Geschichten: „Wenn es etwas zu erzählen gibt, dann muss ich das tun,“ sagt der schmale Mann mit den hellen Augen. Jan Decker lässt in seinem Hörspiel: „Gua Nim Washoe“ drei Affen sprechen: Gua, Nim und Washoe haben die menschliche Sprache erlernt und begreifen die Welt, in der sie leben, als eine grausame, menschengemachte und affenfeindliche. Sie sind allein, denn ihre Artgenossen bleiben stumm. Und doch setzen sich die drei zur Wehr: Am Ende liegt ein Forscher bewusstlos am Boden und die Käfige sind leer. Jan Decker stellt sein Hörspiel nur vier Wochen nach dessen Erstausstrahlung am 9. Oktober um 19:30 Uhr in der Großen Diele des Künstlerhofs vor.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-gua-nim-washoe/-/id=8986864/did=15936580/nid=8986864/sdpgid=1138916/1lyiitc/index.html